Thailand Newsfeeds der internationalen Presse / Blogs:

(Sprachanzeige je nach Betriebssystem, Aktualität je nach Häufigkeit der Meldungen)

Eigene Beiträge / Hinweise auf lesenswerte Thailand Berichte:


Mittwoch, 27. Februar 2008

Wahlkommission bestätigt Samak als Premier! - Zu Recht?

"Premier Minister Samak ist absolut qualifiziert, unserem Land als Führer zu dienen", gab der Vorsitzende der Wahlkommission Somchai Jungpraser kürzlich zum Ausdruck. "Ich finde es eine völlige Geld- und Zeitverschwendung, die Ernennung in sein Amt in Frage zu stellen, wenn sich das Land bereits in der richtigen Richtung bewegt. Leute, die darauf bestehen, dass die Wahlkommission die Richtigkeit der Wahl untersucht, müssen ihre Köpfe untersuchen lassen. Sie wollen nur mehr Probleme schaffen...!"

Der neuen Verfassung 2007, Artikel 116 zufolge, dürfen Senatoren innerhalb zweier Jahre seit ihrer Wahl keine neuen politischen Ämter übernehmen. Samak wurde am 19. April 2006 zum Senator gewählt und kurz darauf seines Amtes wieder enthoben, als der Rat für die Demokratische Reform (CDR) am 19. September 2006 einen Staatsstreich inszenierte, der den Premierminister Thaksin Shinawatra absetzte und den Senat auflöste. Beobachter behaupten, dass Artikel 296 eine Klausel enthalte, die vor dem Coup gewählte Senatoren von dieser Regel ausschliesse…

Die momentan los getretenen Diskussionen zur Wahl Samaks, zeigen wieder einmal in aller Deutlichkeit, wie uneinig man sich in Bezug auf Recht und Ordnung schon auf oberster Ebene dieses Landes ist! Wie sollen da erst Beamte in Departements, der Immigration etc. immer eindeutig und richtig entscheiden können...?


Sonntag, 24. Februar 2008

Kein Alkohol mehr nach Mitternacht!

Was sich hier im ersten Moment anhört wie ein neues thailändisches Gesetz, trägt sich in Tat und Wahrheit in der Schweiz zu, genauer gesagt in Chur - im Kanton Graubünden! Hier geht es zum Bericht von 20Minuten.ch...

Ob dann wohl irgendwann noch Gesetze folgen, die den Alkoholkonsum während Wahlen und Geburtstagen von Bundesräten verbieten? Wenn sich schweizerische Gesetze an thailändische Vorbilder halten, dürfte dieser Schritt nicht mehr weit sein...

Freitag, 15. Februar 2008

Immigration: Adress-Bestätigung alle 90 Tage!

Inhaber von NON IMMIGRANT Jahres-VISA, müssen alle 90 Tage Ihre aktuelle und gültige Adresse an das nächste Immigration Office melden. Dazu braucht es das Formular: "Form for Alien to notify of Staying longer than 90 days (TM. 47). In der Bangkoker Immigration beispielsweise, bezieht man bei der Information am Eingang zuerst eine Kunden-Warte-Nummer (wie in meinem Beitrag:
O NON IMMIGRANT RETIREMENT & O NON IMMIGRANT MARRIAGE Jahres-Visa...

bereits beschrieben). Nach Aufruf, resp. Anzeige der gezogenen Nummer, muss das unterzeichnete Formular zusammen mit dem Pass der Beamtin oder dem Beamten am Counter No. 3 ausgehändigt werden, worauf man eine "Approval Card" mit einer neuerlichen Nummer, die nach Fertigstellung des Passes (inkl. beigeheftetem "RECEIPT OF NOTIFICATION") beim Counter "Collect Passport" (zwischen Counter 2 und 3) entweder durch Leuchtschrift angezeigt, oder persönlich ausgerufen wird.

Wichtig:
Wer als logisch denkender Mensch schon einmal davon ausgehen könnte, dass bei der Neuerteilung eines Visum die Adresse
gleich automatisch mit aktualisiert wird, der irrt! Die Adresse muss zwingend separat gemeldet werden! Wer die Frist von 90 Tagen verpasst, muss je nach Übertretung und Tage mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 Baht rechnen. In Englisch heisst das dann: Any alien, who fails to notify, shall be punished with fine not exceeding 5'000 Baht...

Diskussionen mit unterschiedlichen Meinungen zum Thema
werden/wurden übrigens auch auf dem TIP-Thailand Forum geführt:
www.tip-thailand.org/topic.asp?TOPIC_ID=9085

Montag, 11. Februar 2008

Phishing attack: Aktenzeichen XY gelöst!!

Vor 2 Tagen machte sich die Kaspersky Internet Security Suite beim Ansurfen aller unter Google betriebenen ".....blogspot.com" Blogs mit folgender Meldung bemerkbar:

Phishing attack: This web page is used for stealing credit card numbers, PIN-codes, passwords and other personal data.

Das Problem mit der "Falschmeldung" (im Fachjargon: "false positiv)
wurde mit heutigem Update der Kaspersky Anti-Virus Datenbank behoben! ;-)


Freitag, 8. Februar 2008

Ärger in Thailand? - Teil 2

Genau heute vor einem Monat, habe ich einen Beitrag mit dem Titel: "Ärger in Thailand?" verfasst, der nicht nur mit freundlichen Kommentaren goutiert wurde, was mich schlussendlich dazu bewogen hat, den Bericht rhetorisch zu überarbeiten. Die Aussage blieb allerdings die Gleiche!

Mit Ausgabe 03 / Februar 2008, beginnt nun DER FARANG mit einer neuen regelmässigen Kolumne mit dem Titel: Wenn der Urlaub zum Horror wird – Liz Luxen’s "Erste Hilfe".
Das Interessante dabei: Unter den ersten 2 Fällen befindet sich exakt eines meiner Beispiele, das ich in meinem Beitrag vom 8. Januar erwähnte! Die Überschrift beginnt dann auch mit:

Jetski-Vermieter kassiert Deutschen ab...

>> Also doch nicht nur haltlose Beispiele des Autors?! <<
"kassiert" könnte zudem etwas ungeschminkter
bedenkenlos auch mit "zockt" übersetzt werden... ;-)

Lesen Sie selbst! Hier geht es zur Kolumne:
http://der-farang.com/?article=2008/03/lizluxen

Und hier ein paar Beispiele von Liz Luxen:
www.liz-luxen.com/german/liz-on-presse.html

Freitag, 1. Februar 2008

Schein-Demokratien untergraben Menschenrechte!

Hier zur Abwechslung und aus aktuellem Anlass zu den vergangenen Wahlen und der Bestätigung von Samak in seinem Amt, ein Statement der HRW (Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch) zum Thema Demokratie und Menschenrechte auf dieser Welt.

New York - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat etablierten Demokratien vorgeworfen, aus politischem Kalkül auch unfaire Wahlen zu akzeptieren. Sie würden damit die Menschenrechte auf der ganzen Welt untergraben. (bert/sda)

«Offensichtlich akzeptieren Washington und die europäischen Regierungen auch die fragwürdigsten Wahlen, solange es sich beim 'Wahlsieger' um einen strategischen oder wirtschaftlichen Partner handelt», sagte HRW-Geschäftsführer Kenneth Roth anlässlich der Präsentation des HRW-Jahresberichts 2008.

Länder wie Kenia und Pakistan bezeichneten sich als demokratisch, garantierten jedoch nicht die zivilen und politischen Rechte wie freie Meinungsäusserung, Vereins- und Versammlungsfreiheit sowie freie Wahlen, heisst es im Bericht. Die EU und die USA liessen zu, dass Autokraten sich als Demokraten ausgeben würden.

Falsche Interessen

Als Beispiele für unfreie und unfaire Wahlen unter dem Deckmantel angeblicher Demokratie im vergangenen Jahr nennt HRW unter anderem Russland, Thailand, Nigeria und Jordanien.

Nach Ansicht von HRW schritten etablierte Demokratien oft nicht ein, «weil sie fürchten, dadurch den Zugang zu Ressourcen oder wirtschaftliche Vorteile zu verlieren».

In ihrem Bericht prangert HRW Verstösse gegen die Menschenrechte in 75 Ländern an - so in zahlreichen afrikanischen, lateinamerikanischen, asiatischen Ländern und in Nahost. Aber auch Frankreich, Grossbritannien und die USA werden kritisiert: Dort habe der «Krieg gegen den Terror» Menschenrechtsverletzungen mit sich gebracht. (www.news.ch)

Dienstag, 22. Januar 2008

Zitat des Tages

Da mir das Zitat des heutigen Tages ganz besonders gut gefallen hat, möchte ich dieses gerne hervor heben:

„Kein Mensch muss müssen.”
(Das heutige Zitat des Tages stammt von Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), dt. Dichter d. Aufklärung, der am 22.01.1729, also heute genau vor 279 Jahren geboren wurde.)

So ist es doch in der Tat auch heute noch und so z.B. auch bei Fragen wie:

- - - - -

"Wo will ich leben?"
"Mit welchen Menschen will ich meinen Weg teilen?"
"Was muss ich mir in meinem Leben alles gefallen lassen?"
"Müssen alle Menschen die gleichen Erfahrungen gemacht haben?"
"Muss ich mich jedem selbst ernannten Richter von Gesetzt und Ordnung unterwerfen?"
"Welches Buch, Zeitung, Website, Blog oder Forum muss ich lesen?"
"Muss sich der Mensch von anderen bestimmen lassen?"
"Müssen Menschen immer die gleiche Meinung haben?"
"Muss man auf alle und jeden Menschen eingehen?"
"Müssen Menschen vollkommen sein?"

- - - - -

„Kein Mensch muss müssen.”

- - - - -

Freitag, 18. Januar 2008

Neue Anforderungen für Marriage Visa?

Kürzlich habe ich auf www.2bangkok.com folgenden englischen Beitrag gefunden:

Neue Anforderungen für Marriage Visa / 10. Januar 2008

Don hat gemeldet: Wir wiederholten heute unsere jährliche Visite bei der Immigration, um unser Jahresvisa zu erneuern. Es werden neue Anforderungen gestellt:
Wir müssen vier (4) Fotos unseres Wohnsitzes präsentieren und ich muss zusammen mit meiner Frau auf allen Fotos zu sehen sein. Eines der Fotos soll uns ausserhalb unseres Wohnsitzes und dem Gebäude im Hintergrund zeigen. Auf den anderen Bildern müssen wir in verschiedenen Räumen innerhalb unseres Wohnsitzes zu sehen sein. Anforderungen an das Format wurden nicht gestellt. Bei den vorliegenden Beispielen handelte es sich allerdings um eher grossformatige Aufnahmen. Heute ist Donnerstag - also noch vier Tage bis Montag, um die gewünschten Fotos zu besorgen, ansonsten läuft der Verlängerungsantrag aus. Wir beobachteten verschiedene Paare, die sich zusammen mit den Beamten Fotos anschauten, bis uns dann erklärt wurde, worum es dabei geht. Seien Sie also gewappnet und bereiten Sie sich auch darauf vor, für die Amtsperson eine Skizze Ihres Wohnsitzes anfertigen zu können, denn das wird als nächstes verlangt...

Diese Angaben sind ohne Gewähr und Anforderungen dieser Art womöglich von der Region und Amtsperson abhängig. Ich selbst habe allerdings vor ein paar Monaten schon ähnliche Beobachtungen gemacht...

Dienstag, 8. Januar 2008

Ärger in Thailand?


Man kann als Tourist oder hier kurz- oder längerfristig lebender Farang je nach Erfahrung und Ansicht die Meinung vertreten, Thailand sei ein Land, das Farangs gegenüber in sämtlichen Punkten freundlich, fair, aufrichtig, gewissenhaft und rechtschaffen gesinnt ist. Andere Stimmen berichten allerdings von überzogenen Eintrittspreisen für Farangs in Nationalparks *, Abzockereien durch Taxifahrer, Tuk-Tuk Lenker und Jet-Ski Verleihern, wuchernden Seafood Preisen, willkürlichen Beamten, etc.!

Was, wem zweiteres widerfährt? Vielleicht laut schimpfen? Die Faust im Sack oder böse Mine zum schlechten Spiel machen? Dampf auf einem der Thai Internet Foren ablassen, oder vielleicht einfach alles hinnehmen und lächeln? Umso besser, wenn man das kann! Ansonsten gibt es aber noch andere Wege, wie man im nachfolgenden Teil erfährt.

Zumal wir Europäer unterschiedlich aufgewachsen und erzogen wurden, haben wir ein differenzierteres Verständnis für Logik, Ordentlichkeit, Sauberkeit und Gerechtigkeit entwickelt. Somit kann es dem Farang also schon einmal passieren, dass er bestimmte Situationen, Gegebenheiten, Richtlinien und Gesetzte dieses Landes nicht so richtig versteht oder interpretieren kann, oder sogar als "unzulänglich" empfindet. Auch der Autor dieses Blogs ist nicht vollkommen gegen solche Empfindungen gefeit! Nichts desto trotz, gibt es aber noch andere Möglichkeiten, als sich über Tatbestände zu entrüsten und vor allem effektivere Wege, seiner Verdrossenheit Luft zu verschaffen - und damit sogar etwas zu bewegen! Warum also seine Meinung, Frust, Entdeckung etc. nicht einmal direkt an die zuständige Behörde weiterleiten, die womöglich im Stande ist, etwas dagegen zu tun, zu verändern, oder zu verbessern? Vor allem besteht auf diesem Weg noch die Hoffnung und Chance, von Thais gehört zu werden, denn diese lesen wohl kaum deutschsprachige Zeitungen, Internet Foren oder sonstige Medien und wissen deshalb auch gar nicht, wo Farangs, resp. Tourists Schuh am meisten drückt! (Touristen sollen laut Statistik übrigens ca. 7% des Bruttosozialprodukts ausmachen). Beamte und Politiker werden auch nichts unternehmen, solange sich niemand bei der zuständigen Behörde zu Wort meldet. Dafür werden sie sich aber vielleicht in falscher Sicherheit wiegen und sich denken:
Keine Beschwerden, keine Probleme!


Nun, auf Koh Chang war ich dann doch einmal erbosst, für einen Wasserfall-Besuch die 20x höheren Eintritts-Gebühren (400 Baht) gegenüber den der thailändischen Bevölkerung (20 Baht) entrichten zu müssen. Dabei ging es mir aber nicht um den Preis, sondern schlichtweg um die "Verhältnismässigkeit"! In diesem Fall habe ich dann dankend auf eine Besichtigung verzichtet und anstatt den Adrenalin-Pegel zu heben, mich in sachlicher und schriftlicher Form an die dafür zuständige Thai-Behörde gewandt.
Da ich gerade zuvor einen Zeitungsartikel las, in dem über abzockerische Seafood Preise in Pattaya berichtet wurde, wo sich erboste Touristen an den dafür zuständigen Mr. Songklod Ubolsing, Deputy Director General vom Department of Internal Trade (DIT), Ministry of Commerce gewandt hatten, habe ich dessen Name und Kontaktadresse über das Internet gesucht und auf folgender Seite gefunden:
www.aplmf.org/jl/html/members_only/contacts/contact1.html

Nun kann man sich natürlich fragen, was und ob solche Übungen überhaupt etwas bringen und man sich diese Mühe überhaupt machen will? Die Frage ist sicher berechtigt und muss jeder für sich selber beantworten. In meinem Beispiel erhielt ich von Mr. Ubolsing jedenfalls keine persönliche Stellungnahme, mit wessen ich aber auch gar nicht gerechnet habe. Immerhin wurden aber kürzlich die Eintrittspreise für Nationalparks geändert, resp. neu bewertet, wenn auch kaum auf Grund meines einzelnen Schreibens, aber...

„Steter Tropfen höhlt den Stein!"

Deshalb für alle die es interessiert, nachfolgend ein Link mit allen Ministries und Departments, wo man sich bei Bedarf hinwenden kann:

www.ithailand.com/government/ministries/index.htm

Tipp:
Beschwerde-Schreiber verschaffen sich mit ein paar positiven Ergänzungen zu Thailand womöglich ein wohlwollenderes Gehör.

Hinweis:
Dieser Beitrag wurde nachträglich rhetorisch überarbeitet.
Zuvor veröffentlichte Kommentare, die hinsichtlich Relevanz nur
geringfügig abweichen, wurden (bis auf ein paar Ausnahmen) belassen und können auf Wunsch entfernt und/oder neu gepostet werden.

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und "last but not least" ein Nachtrag vom 5. März 2008, mit dem Link zu einem Beitrag des "Der Farang" mit der Überschrift:

Eintrittspreise in Nationalparks auf Druck gesenkt!

http://der-farang.com/?article=2008/05/eintrittspreise
.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Ganz Thailand trauert! - Prinzessin Galyani verstorben.


Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Galyani Vadhana verstarb am 2. Januar 3.00 Uhr morgens im Sirirat Hospital.

HRH Galyani wurde am 6. Mai 1923 in London geboren, sie war das älteste Kind von HRH Prinz von Songkla und Sri Nagarindra. Somit war sie auch die ältere Schwester von König Ananda Mahidol (Rama VIII) und König Bhumibol Adulyadej (Rama IX). HRH Galyani erwarb den Titel „Ihre Königliche Hoheit“, nachdem ihr Bruder Ananda den Thron bestieg. Als sie 1944 einen Oberst heiratete, verlor sie den verliehenen Titel und erhielt ihn nach ihrer Scheidung im Jahre 1950 wieder zurück. Sie heiratete 1969 erneut. Diesmal einen Prinzen. Aus ihrer ersten Ehe ging eine Tochter hervor.

Die Regierung hat alle Thais aufgefordert, ihre Fahnen auf Halbmast zu setzen und für die nächsten 15 Tage vorwiegend schwarze und weisse Kleidung zu tragen. Bunte und farbige Kleidung und die vielen gelben und pinkigen T-Shirts mit den königlichen Farben werden also voraussichtlich der Trauerkleidung für die nächste Zeit dem Strassenbild Thailands etwas weichen müssen.

Ich bedauere, dass Thailand und somit seine Bevölkerung, eine für sie solch bedeutende Figur verloren hat. Es bleibt ihnen zu wünschen, dass ihnen ihr tief verehrter König Bhumibol Adulyadej noch lange erhalten bleibt.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Thailand: Thaksin-Anhänger erklären sich zu Siegern!

Bangkok - Die Partei der Anhänger des vor einem Jahr gestürzten thailändischen Regierungschefs Thaksin Shinawatra hat sich zum Sieger der Parlamentswahl erklärt. Das amtliche Endergebnis der Wahl soll am Montag veröffentlicht werden.

Samak Sundaravej erklärte sich zum Sieger der Parlamentswahl und zum neuen Ministerpräsidenten in Thailand.

«Ich werde mit Sicherheit der neue Ministerpräsident sein», sagte der Vorsitzende der People's Power Party (PPP), Samak Sundaravej, vor Journalisten in Bangkok.

Seine Partei habe bis zu 230 von insgesamt 480 Parlamentssitzen gewonnen und werde daher die Regierung bilden. Er lud andere Parteien ein, sich der Regierung anzuschliessen.

Nach einem Bericht des thailändischen Fernsehens lag die PPP nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen bei 222 Sitzen. Die älteste politische Gruppierung des Landes, die Demokratische Partei, kam demnach mit 156 Sitzen auf Rang zwei. Die restlichen Sitze fielen an insgesamt fünf kleine Parteien.


°°° SELBER GEHÖRT °°° SELBER GESEHEN °°° SELBER ÜBERLEGT °°°

ThaiLive Kommentar zum Thema:
Thailand, Politik, Wahlen, Samak Sundaravej...

Korruption und Stimmenkauf sei Dank und Khun Thaksin wirds freuen!
Bangkok hätte anders entschieden...!

Samstag, 1. Dezember 2007

Erwerb - Pacht - Miete von: Haus - Condo - Land - Geschäft in Thailand

Schon länger plante ich, hier einen eigenen hilfreichen Beitrag zu diesem Thema zu verfassen, was sich dank dem neuerlichen Thai-Ticker (www.thai-ticker.com) und seinem interessanten Hinweis auf den nachfolgenden Link zu diesem Thema, vorerst einmal erübrigt.
(Angaben aus 2. Hand, wie immer ohne Gewähr!)

www.love-thailand.de/Thailand_info/Grunderwerb_in_Thailand/grunderwerb_in_thailand.html


Seien Sie sich aber stets bewusst, dass Gesetze und deren Anwendung in Thailand in der Realität sehr unterschiedlich gehandhabt und im Zweifelsfall in aller Regel immer zu Gunsten der Thais ausgelegt werden. Entscheide stehen auch sehr oft in Abhängigkeit vom diensthabenden Beamten, der Region, der Willkür und der Höhe des "Tea-Moneys"...!


Donnerstag, 22. November 2007

Haben Sie noch Wünsche...? ;-)

Es ist ja nicht so, dass mir die Ideen ausgehen, aber vielleicht hat ja jemand einen ganz besonderen Wunsch, Vorschlag, oder Anregung zu diesem Blog?
Gibt es ein Thema, das Sie speziell interessiert, oder haben Sie Vorschläge und Anregungen für Änderungen und/oderErgänzungen?
Ja?
Dann nutzen Sie doch einfach die
"Kommentare" - Möglichkeit am Schluss dieses Abschnitts!
Deal? - OK, dann nichts wie los!

Viel Spass
Markus Zimmermann

(PS: Bitte nur ernst gemeinte und konstruktive Vorschläge anbringen, danke!)

Freitag, 9. November 2007

72 Hours Amazing Thailand

Halleluja, es ist doch immer wieder schön, Thailand von der strahlenden, wunderbaren und goldenen Seite zeigen zu dürfen, so wie sich das wohl die meisten unter uns am liebsten wünschen! - Die Realität und ernüchternden Tages-News zur politischen Lage, Unwetter Katastrophen, Gewalt, Terror und Verbrechen, die nicht zu übersehende Armut, Unfälle, Umweltverschmutzung etc., geben dann aber oft ein etwas anderes Bild - einmal abgesehen von den zahlreichen landschaftlichen Schönheiten, fantastischen Tempeln, wundervollen tropischen Stränden, einsamen Buchten, der kulturellen Vielfalt, der lächelnden Menschen, des Tropenklimas, verträumten Inseln und pulsierenden Tourismus Hochburgen, Hotels, Bars etc. - und natürlich nicht zu vergessen die vielen zufriedenen, strahlenden Auswanderer- und Touristen-Zeitgenossen in ihren Hütten, Appartements, gepflegten Häusern, prächtigen Villen, Enklaven, Hotels, Bars und Restaurants, mit all den Darlings, die den Herren der Schöpfung mit ihren Mandel-Augen gerne die Köpfe verdrehen und stets freundlich, fröhlich und Ausschau haltend um die Wette lächeln...

Wie auch immer, es freut mich jedenfalls, durch die Veröffentlichung des nachfolgenden Berichtes - "72 Hours Amazing Thailand" -, auch etwas zur Propaganda Thailands beizutragen, auch wenn der Slogan nicht ganz neu ist... (früher: "Amazing Thailand")


72 Hours Amazing Thailand


Tourism Authority of Thailand startet Kampagne mit MasterCard

Die Tourism Authority of Thailand und MasterCard haben gemeinsam die Kampagne "72 Hours Amazing Thailand” ins Leben gerufen, mit der Karteninhaber eine Reihe von Vorzügen und Vergünstigungen genießen können. "Wir wollen Thailandurlaubern neue Wege aufzeigen, die Schönheit unseres Landes zu entdecken", so Anupharp Thirarath, Direktor des Fremdenverkehrsamtes in Frankfurt. Die Aktion läuft noch bis Ende August 2008.

Auf der Seite www.thailand72hrsamazing.com finden MasterCard Besitzer beispielsweise Tipps zu Reiserouten und Attraktionen in und um Bangkok. Dazu gehören neben den Highlights wie dem Tempel des Emerald Buddhas auf dem Gelände des Königspalastes und dem liegendem Buddha im Wat Po auch Geheimtipps wie ein Besuch des Floating Marktes Amphawa, der in Samut Songkhran etwa eine Stunde südwestlich von Bangkok liegt. Sehenswert ist auch das riesige Teakholzgebäude "Sanctuary of Truth", das in Chonburi am Kap von Rachvate gelegen innerhalb einer Stunde von Bangkok aus erreichbar ist.

Darüber hinaus sind natürlich alle beteiligten Partner aufgeführt, bei denen Kartenbesitzer Vergünstigungen erhalten können. Diese reichen von Shopping Adressen in Bangkok, über Spas wie dem Banyan Tree Spa in Bangkok, das 15 Prozent Nachlass auf Treatments bietet, bis hin zu Restaurants wie dem angesagten To Die For auf der Sukhumvit Road. Hier werden zehn Prozent auf alle Speisen gewährt. Aber natürlich sind auch Hotels und Resorts bei der Aktion dabei, wie etwa das exklusive Boutique Hotel The Dream in Thailands Hauptstadt (40 Prozent Rabatt auf veröffentlichte Raten) oder das elegante Resort Putahrasca Hua Hin (zehn Prozent Nachlass auf Internetpreise), das Urban-Chic mit Eleganz vereint.

Sonntag, 4. November 2007

Und da kommt's: Investoren Vertrauen erschüttert!

In meinem vorangegangenen Artikel habe ich die Meldung: "Nur 60% der Wähler kennen Wahldatum" kommentiert! Dabei machte ich mir auch Gedanken, wie sich die Einstellung der thailändischen Bevölkerung (75,2% der Thais gehen davon aus, dass sich in ihrem Land sowieso nichts bessert, egal wie die Wahlen am 23. Dezember verlaufen) wohl auf die in- und vor allem ausländischen Investoren auswirken könnte!
Und voilà, die Antworten lassen nicht lange auf sich warten:

Presse News:

Der Präsident der Australia Thai Handelskammer meinte, die Ausländergesetzgebung und Unsicherheiten in der Thai-Politik hätten das Vertrauen der Investoren aus Australien sowie aus der ganzen Welt in Thailand beeinträchtigt. Wenn sich die Politik nach den Wahlen in der neuen Regierung nicht ändere, erwarte er keine Besserung des Investoren-Vertrauens. Ausländische Investoren sähen zudem lieber eine Liberalisierung, als eine Verschärfung der Gesetzgebung!

Die Investitionen Austrialiens in Thailand in den ersten neun Monaten des Jahres, seien auf 944 Millionen Baht gefallen im Vergleich zu 1'432 Millionen im selben Vorjahreszeitraum.
Aufgrund des Freihandelsabkommens habe man aber im Jahr 2005 fast eine Verdopplung des Handelsaufkommens von Australien
nach Thailand zu verzeichnen, von 3,7 Milliarden A$ in 2004 auf knapp 5 Milliarden im 2006. Thailands Exporte nach Australien stiegen zuvor 2004 von 4,6 Milliarden A$ auf 7,5 Milliarden A$ im 2005. Dabei seien allein die Autoexporte auf etwa 2 Milliarden A$ gestiegen.

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Thailand: Nur 60,3% der Wähler kennen Wahldatum!

Nachdem ich auf meinem Blog nach vielen Kommentaren zu Online Presse News damit begonnen habe, auch eigene Berichte aller Art zu verfassen, haben mich die neuesten Ergebnisse eines Abac Poll betreffend Wahlen zu einem neuerlichen Kommentar hinreissen lassen!


Presse News:


Eine Umfrage der Abac Poll, Assumtion University, ermittelte unter 2993 Befragten in Bangkok und Umgebung (da, wo sogar Zeitungen gelesen werden!), dass nur 60,3% der Wähler das Datum der ersten Parlamentswahlen nach dem Militärcoup vom 19. September 2006 kennen. 54,3% aber wissen schon, welche Partei sie am 23. Dezember wählen werden. 54,3% lehnen die strengen Regeln der Wahlkommission zur Regelung des Wahlkampfes ab, die hauptsächlich das Ziel verfolgt, die Vergabe von Wahlgeschenken an die geschätzten Wähler in jeglicher Form zu verhindern. Die Wahlkandidaten würden damit gehindert, ihre politischen Konzepte bekannt zumachen. Immerhin 47% glauben, dass die Regeln die Chancengleichheit der kleinen Parteien mit geringerem Stimmenkaufpotential erhöhen würden.


75,2% trauen jedoch (egal wie es ausgeht) niemandem zu, die wirtschaftliche Situation des Landes zu verbessern. Die verbleibenden 24,8% äussern sich hingegen optimistisch.


°°° SELBER GEHÖRT °°° SELBER GESEHEN °°° SELBER ÜBERLEGT °°°

ThaiLive Kommentar zum Thema:
Thailand, Politik, Wahlen, Wähler, Abac Poll...

Das Ergebnis dieser Umfrage ist einmal mehr äusserst interessant! Schön und gut, aber was lässt sich nun daraus ableiten?

Also zuerst unterteile ich Thailand jetzt mal in 3 Gruppen: Bangkok Thais, Tourismus Thais und Provinz Thais. Die Bangkok Thais zähle ich eher zu den geschäftigen und gebildeteren Thais, die sich stark mit Chinesen, Japanern und anderen asiatischen Gruppen vermischt haben und deshalb in der Regel auch hellhäutiger sind. Die Tourismus Thais interessieren sich mehr für den Tourismus und die Einkünfte daraus. Die Provinz Thais leben vorwiegend von der Landwirtschaft und gehören in der Regel zu der minder gebildeten Schicht.
Dieses Bild sollte man sich einmal vor Augen halten, wenn man bedenkt, dass die
Abac Poll Umfrage unter 2993 Bangkok Thais durchgeführt wurde. Was da wohl erst dabei raus gekommen wäre, wenn diese Umfrage unter Provinz Thais durchgeführt worden wäre (da, wo fast keine Zeitungen gelesen werden), die ja immerhin weit über die Hälfte der Bevölkerung ausmachen? Die Antwort darauf, kann sich wohl jeder selber geben...!

Dass nur 60,3% der Wähler
das Parlamentswahl-Datum kennt, kann natürlich auch unterschiedlich ausgelegt werden. Die Kenner werden sagen, dass sich die anderen zu wenig informierten und die Nichtwisser werden dem Staat vorwerfen, zu wenig informiert zu haben. Könnte es aber nicht auch damit zusammen hängen, dass 75,2% der Befragten so oder so davon ausgehen, dass sich nichts in diesem Land verbessert? Diese Einstellung und die Gründe die dazu führen, sind mir dann auch bestens bekannt und deshalb braucht man sich auch gar nicht zu wundern, wenn es viele Thais gar nicht erst interessiert, wann die Wahlen überhaupt stattfinden!

Interessant ist, dass andererseits doch schon 54,3% der Wähler wissen, für welche Partei sie stimmen und genau so viele lehnen die
strengen Regeln der Wahlkommission zur Regelung des Wahlkampfes ab, die hauptsächlich das Ziel verfolgt, die Vergabe von Wahlgeschenken an Wähler zu unterbinden, oder etwas unverblümter gesagt zu verhindern, das Wähler zur Beeinflussung der Wahlergebnisse geschmiert werden, was in Thailand bis anhin landläufig absolut üblich war. So ist es letztendlich dann sicher auch schwierig, ein an Weihnachtsgeschenke gewohntes Kind davon zu überzeugen, dass es an Weihnachten nur darauf ankommt, an Gott zu glauben und sich dabei von seiner reinen Seele leiten zu lassen...

Mittwoch, 17. Oktober 2007

O NON IMMIGRANT RETIREMENT & O NON IMMIGRANT MARRIAGE Jahres-VISA (Extension), resp. Aufenthaltsgenehmigung!


Wie versprochen, fahre ich mit Beiträgen fort, die vor allem Neu-Einwanderer in Thailand interessieren dürften. Aus aktuellem Anlass, habe ich für heute das Thema O NON IMMIGRANT RETIREMENT und O NON IMMIGRANT MARRIAGE Jahres-Visa gewählt.


Vorab eine kleine Begriffs-Entwirrung :

Visum ist die Bezeichnung für eine einzelne Einreisebewilligung für z.B. nach Thailand. Sprechen wir von Visa, so ist die Plural Form gemeint. Wenn wir davon reden, wie lange man sich in Thailand aufhalten darf, dann reden wir von der Aufenthaltsgenehmigung (siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Visum).
Das Visum kann abhängig von der Rechtsordnung des Ausstellerstaates auch die eigentliche Erlaubnis zum Grenzübertritt oder zum Aufenthalt im ausstellenden Staat bereits mit enthalten. In Thailand wird im "Volksmund" für beide Formen allgemein vom VISA gesprochen. Auch auf allen Visa-Informations-Webseiten, den Sites der professionellen Visa Büros und selbst bei der Immigration wird immer von Visa gesprochen. Wenn wir aber von der Dauer eines Visum reden, ist eigentlich die Aufenthaltsgenehmigung gemeint!

Wichtig ist, am Schluss die richtigen Stempel im Pass zu haben!
Also aufpassen und gut hinschauen.



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Nachfolgende Informationen basieren auf Angaben eines versierten Visa-Spezialisten in Bangkok, sowie auf den aktuell zu diesem Zeitpunkt von mir gemachten Erfahrungen auf der Immigration in Bangkok. Dabei ist zu berücksichtigen, dass Visa Bestimmungen in Thailand jederzeit und beliebig ändern können und der Ablauf und Verlauf eines Antrages nicht zuletzt auch vom Ort und der Willkür des entsprechenden Beamten/Beamtin abhängt. - Weitere Visa Informationen findet man auch unter „Interessante Links“ in der rechten Spalte dieses Blogs...
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Voraussetzungen für das O NON IMMIGRANT RETIREMENT Jahres-Visa:

  • 50. Altersjahr erreicht.
  • Thai Bankkonto mit mindestens 800‘000.-- Baht (nachweisbar mindestens 3 Monate im Voraus - da nehmen es die Beamten genau!), oder monatliches Einkommen (belegte Rente etc.) von mindestens 65‘000.-- Baht (in etwa das Einkommen eines hohen thailändischen Kader). Je nach Situation und Beamten, wird bei nicht erreichen des einen oder anderen Betrages auch schon einmal ein Schnitt aus Konto und Einkommen/Rente gerechnet! - Interessant am Rande: Als Bürger aus den USA bekommt man auf der US Botschaft nach Angabe (irgend) eines Einkommens eine Gehaltsbestätigung - ohne jeglichen Einkommens-Nachweis!
  • Der „Criminal History Check“ und das „Medical Exam“ wurden nicht mehr verlangt (Stand Oktober 2007!).

Voraussetzungen für das O NON IMMIGRANT MARRIAGE Jahres Visa:

  • Verheiratet mit Thai Nationalität.
  • Thai Bankkonto mit mindestens 400‘000.-- Baht (nachweisbar mindestens 3 Monate im Voraus), oder monatliches Einkommen (belegt) von mindestens 40‘000.-- Baht. Je nach Situation und Beamten, wird bei nicht erreichen des einen oder anderen Betrages auch schon einmal ein Schnitt aus Konto und Einkommen/Rente gerechnet!
  • Das „Medical Exam“ wird nicht mehr verlangt (Stand Oktober 2007).

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Nachtrag vom Januar 2008:

Der Buch Autor Guenther Ruffert hat meine Aussage im TIP Forum im Jan. 08 wie folgt korrigiert:

Für das
MARRIAGE Visa wird laut der im Internet nachlesbaren Polizeiverordnung und auch nach Auskunft meines Immigrationbüros in Kap Choeng nur noch der Einkommensnachweis über 40'000.-- Baht / Monat (für beide Ehepartner zusammen) anerkannt. Die bisherige Alternative mit 400'000.-- Baht auf der Bank, gilt nur noch für Farangs, die sich schon vor Inkrafttreten der Verordnung (Oktober 2006) mit einem gültigen Jahresvisum in Thailand aufhielten.

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Vorteile dieses Visa-Typs:
  • Ein Jahr ununterbrochener Aufenthalt in Thailand
  • Kein „Visa Run“ (Boarder Trips)
  • Einmalige Kosten pro Jahr
  • Erneuerbar innerhalb Thailand

Benötigte Unterlagen:
  • Reisepass (mindestens noch 6 Monate gültig)
  • Pass Kopien (jede Kopie persönlich signiert). Tip: Am besten alles kopieren, dann hat man alles was man braucht.
  • Bankbuch (aktualisiert).
  • Bankbuch Kopien der letzten 3 Monate (jede Kopie persönlich signiert).
  • 1 (oder besser 2) aktuelle Fotos 4x6cm (für Visa Antragsformular).
  • Bank Garantie (Bank Certified letter Application bei der Hausbank ausfüllen). Diese ist für 1 Monat gültig. Die Gebühren für die Bank Garantie der Bangkok Bank (Head Office in Bangkok) z.B. betragen 100.-- Baht. Tip: Parkschein in der Bank abstempeln lassen und somit gratis Parken.
  • Eine ärztliche Gesundheits-Bescheinigung wurde per Oktober 2007 nicht mehr verlangt (vielleicht deshalb, weil man sich das sowieso relativ problemlos und für wenig Baht bei jeder Klinik besorgen kann). Es würde mich aber nicht überraschen, wenn das beim nächsten Besuch wieder verlangt wird!
  • Visa Antragsformular TM. 7 (erhältlich beim Immigration Information Schalter), vollständig ausgefüllt und unterzeichnet. Tip: Verlangen Sie ein 2. leeres Formular als Ersatz, oder einfach für zum Vorausausfüllen des nächsten Antrages.

Vorgehen auf dem Immigration Office in Bangkok:
  • Am besten mit dem Taxi zur Immigration fahren. Parkplätze sind rar und schwierig zu kriegen (ausser man hat viel Zeit und Geduld).
  • Beim Eingangsschalter (Information) den gewünschten Visa Typ angeben. Darauf erfolgt kurze Erklärung der Beamtin und die Ausgabe der Kunden-Warte-Nummer. Nebst Datum und Uhrzeit ist darauf vor allem ersichtlich, wie viele Personen bereits vor Ihnen warten. Auch die betreffenden Schalter Nummern (z.B. 16-22) sind vermerkt. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie z.B. die Nr. 918 ziehen und auf der roten Leuchttafel 957 (oder eine andere Zahl) erscheint! 957 zählt dann bis 999 durch und beginnt wieder mit 900 (Thai Logik!). Soviel ich weiss, handelt es sich bei der ersten Ziffer um die Monatszahl.
  • Nach der Ziehung der Nummer begibt man sich in den „Visa-Raum“ (gerade aus) und setzt sich am besten auf einen der weissen Sessel, von dem aus man die rote Anzeigetafel mit den Nummern im Blickfeld hat. Die Zahlen werden zwar auch über Lautsprecher aufgerufen, sind aber bei dem üblichen thailändischen Lärm und Englisch zeitweise kaum zu verstehen. Tip: Am Vormittag hat es meistens mehr Leute und die Wartezeiten können auch schon mal mehrere Stunden betragen! Also besser am frühen Nachmittag vorbei gehen…
  • Bevor man endlich an die Reihe kommt, ist es ratsam, sämtliche Dokumente bereit zu halten und unaufgefordert der Beamtin zu übergeben. Tip: Lassen Sie ihr zuerst etwas Zeit, sich "in Ruhe" einen Überblick über Ihre Dokumente zu verschaffen, bevor Sie mit Kommentaren drängen. Oft haben die Damen ein recht dünnes Nervenkostüm und wenn ihnen an den Dokumenten etwas nicht passt, werden Sie das sehr schnell zu spüren bekommen!
  • So - und wem nun das holde Glück widerfährt, im 1. Anlauf über die Hürden, resp. zu seinem Visa zu kommen, der darf zum Abschluss noch etwas „Goverment Fees“ in der Höhe von 1900.-- Baht abliefern. Für eine „Multiple Re-Entry Permit“ (Mehrfach Aus- und Wiedereinreise) werden dann gleich nochmals 3800.-- Baht fällig! Diese kann allerdings bei Bedarf bei der Ausreise direkt am Flughafen gelöst werden. Somit bezahlt man dann insgesamt mehr als ein halbes Monatsgehalt eines fleissigen Toyota Fliessband Arbeiters! Dafür darf man dann aber auch wieder für ein ganzes Jahr in Thailand bleiben. Halleluja!

Nachfolgend noch ein paar Anmerkungen zum Thema „Tea Money“:

Vielleicht hat sich die Eine oder der Andere ja schon gefragt, ob die Wurzeln der thailändischen Korruption wohl bis in die Tiefen der Immigration reichen und wenn ja, wie man sich diese im Problemfall dann wohl am besten zu Nutze machen könnte? Eines sei hier gleich vorweg genommen: Die polizeiliche Strafzettel-Methode (100 Baht Schein unter den Ausweis) kommt bei den Immigration Beamten definitiv nicht gut an! Laut persönlichen Recherchen funktioniert hier nur die verdeckte "Freundlichkeit"! In solchen Fällen muss es zwangsläufig über ein auf Visa spezialisiertes Büro laufen, dessen Inhaber oder Mitarbeiter über persönliche und vertrauliche Kontakte zu den Immigration Beamten/innen verfügen. Das in solchen Fällen anfallende „Tea Money“ bewegt sich in der Regel zwischen 10‘000.-- bis 20‘000.-- Baht, je nach „Schwierigkeitsgrad“ des Falles! Die Übergabe des „Freundschafts-Batzen“ findet allerdings nicht direkt, sondern hinter den Kulissen statt. Da bei solchen Übungen meistens mehrere Personen involviert sind, wird der Betrag entsprechend aufgeteilt (Visa Büro, Strohmänner, Immigration Beamte), wobei in aller Regel der Vorgesetzte der unterzeichnenden Immigration Beamtin selbstverständlich auch nicht leer ausgeht! Den detaillierten Geldfluss kennen logischerweise nur die "Profis" und diese werden sich hüten, ihr Geheimnis nach aussen preis zu geben...


Und zum Schluss noch eine kurze Bemerkung betreffend "Over Stay":

Die höchst möglichen "Over stay" Kosten betragen laut Aussagen eines versierten Visa Büros in Bangkok um die 25'000.-- Baht (andere Stimmen nennen 20'000.--), wobei angeblich nach der Bezahlung mit keinen weiteren Sanktionen zu rechnen ist. - Darauf würde ich mich allerdings nicht verlassen und es schon gar nicht darauf ankommen lassen, denn immerhin handelt es sich hierbei um ein rechtliches Vergehen, das im Falle einer Personen- oder Strassen-Kontrolle oder z.B. bei der Verwicklung in einen Unfall mit hoher Busse oder Gefängnis bestraft werden kann...!

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Thailand: Vom Regen in die Traufe!

Ich bin soeben auf meinem eigenen Blog unter "Thailand News" (also immer wieder reinschauen!) auf den folgenden interessanten, wenn auch nicht mehr Tagesaktuellen Artikel gestossen, den ich hier gleich 1 zu 1 abdrucken möchte, weil die Autorin die aktuelle Situation und mögliche Zukunft Thailands recht treffend auf den Punkt bringt!
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Wenn man die aktuellen Geschehnisse und das Vorgehen der Militär Junta in Burma verfolgt, die ja ebenfalls dem Irrglauben unterliegt, Schandtaten durch Zensur (Internet, Radio, TV etc.) vereiteln zu können, kommt man nicht drum herum sich zu fragen, wie sich wohl die Machtspiele der gegenwärtigen führenden Militärköpfe Thailands und deren Politik auf die zukünftige Entwicklung des Landes auswirken werden!





Im Königtum Thailand hält nur einer das Szepter in der Hand: Nach gewonnenem Referendum regiert unangefochten das Militär. Ob es das Feld für die Demokratie räumt, ist fraglich. Vielmehr scheint Thailand immer tiefer in die Fänge der Generäle zu geraten.


Während der große und stolze Bruder China sich als Austragungsort für die olympischen Spiele 2008 wappnet, kann Thailand nur mit einem protzen: Kaum ein Land hat so viele Verfassungsänderungen vorzuweisen, wie der südöstliche Tigerstaat. In den vergangenen 70 Jahren hat Thailand fast 20 verschiedene Verfassungen verabschiedet. Kürzlich war es wieder soweit. Das Volk sollte über den Entwurf einer neuen Verfassung abstimmen. Knapp ein Jahr nach dem Putsch des Militärs, mit dem der damalige Premierminister Thaksin Shinawatra seines Amtes enthoben wurde, sollte die neue Verfassung die Legitimität der Militärregierung endgültig sicherstellen.

Das Militär als Friedensengel?

So war denn auch die Verfassungsannahme durch 68 Prozent der Wahlbeteiligten, für die Militärjunta ein wohlverdienter Sieg. Hatte sie doch mit einer massiven Kampagne für die neue Verfassung geworben, die der Bevölkerung ein „stabiles und moralisch begründetes politisches System“, durch das Demokratie und konstitutionelle Monarchie gesichert würden, bringen soll.
Das Militär sieht sich gerne als Friedensengel, der die Bevölkerung aus den Händen des korrupten Thaksins rettete. Doch ob die Armee dem Land wirklich die verheißungsvolle Demokratie bringt, ist fraglich. Entpuppte sich doch bereits Luzifer, der schönste Engel im Paradies als Teufel.

Militär: Putsch einziges Mittel zur Demokratie!

Die Vorwürfe des Militärs gegenüber dem früheren Premierminister Thaksin entbehrten allerdings nicht jeder Grundlage. Dem Premierminister waren bereits im April 2006 Korruption, Vetternwirtschaft und Populismus zu Lasten gelegt worden. Auch stieß Thaksins zunehmend autokratischer Führungsstil beim Militär auf Protest. Nach gescheiterten Neuwahlen blieb – zumindest laut Militär – nur noch der Weg des Putsches übrig um die Demokratie wiederherzustellen. So kam es im September zu dem Militärputsch, der die Amtszeit Thaksins beendete und die Verfassung von 1997 außer Kraft setzte. König Bhumibol blieb das Militär allerdings treu, sei es auch nur um durch seine Unterstützung eine zusätzliche Legitimation zu erhalten. Außerdem versprach die Armee schnellst möglichst eine zivile Regierung einzusetzen. Am 1. Oktober 2006 wurde Surayud Chulanont offiziell zum neuen Premierminister ernannt, inoffiziell ist er eine bloße Marionette in der Hand des augenscheinlich demokratie-affinen Militärs.
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Parteiverbot und Zensur der Presse im Namen der Demokratie

Ist das Militär also ein Wolf im Schafspelz? Die Liebe zur Demokratie hielt sich zumindest in Grenzen, denn bereits zwei Tage nach dem Putsch wandte die Armee eben die Maßnahmen, die zu Thaksins Absetzung geführt hatten, selber an und schloss hunderte lokale Radiostationen, vor allem in den Hochburgen der früheren Regierungspartei Thais lieben Thais. Außerdem blockierte das Militär jegliche Internetseiten von Organisationen, die den Militärputsch oder die Armee kritisierten und löste die frühere Regierungspartei und drei weitere Parteien gerichtlich auf.
Das Parteiverbot und die weitgehende Kontrolle der Presse durch strenge Zensurmaßnahmen, trugen so ganz und gar nicht die Handschrift der Demokratie. Alles sei natürlich nur vorübergehend, so das Militär. „Sobald die Normalität wiederhergestellt ist, können die Parteien ihre Tätigkeit wieder aufnehmen“, hieß es. Demokratieverachtende Mittel mit dem Zweck die Demokratie wieder einzuführen? Äusserst fraglich!

Neue Verfassung als Machtabsicherung

Aber mit der neuen Verfassung soll nun ein frischer – vor Demokratie nur so strotzender Wind – durch das Land wehen. Das ist zumindest das ehrenwerte Ziel des Militärs. Leise Zweifel an der guten Absicht entstehen allerdings, da die neue Verfassung nicht nur die Macht der Politiker begrenzt - um künftige Einparteienregierungen wie die von Thaksin zu verhindern - sondern auch dem Militär bedeutend mehr Einfluss gewährleistet. Deshalb sehen Kritiker in der neuen Verfassung einen Rückschritt für die Demokratie. Denn trotz ihrer Fehler, galt die von den Militärs außer Kraft gesetzte Verfassung von 1997, als die demokratischste, die Thailand je hatte.
Thaksin konnte die Hoffnung für ein demokratisches und gerechtes Thailand nicht verwirklichen. Trotz einer zivilen Regierung und einer neuer Verfassung hat das Militär Thailand fest im Griff. Ob dadurch wirklich bessere Zeiten anbrechen, ist allerdings sehr zweifelhaft. Viel wahrscheinlicher ist, dass sich Thailand vom Regen in die Traufe begibt. - Europolitan/LENA DEUTSCH

Freitag, 21. September 2007

Farangs über Thais - Oder: Wenn Abzocker(?) über Korrupte(?) schimpfen!

Thread auf XING!

Kürzlich bin ich auf der Business Community XING (www.xing.com) auf einen interessanten „Thread“ gestossen. Dabei diskutierten Farangs mitunter munter und engagiert über die Fähigkeiten von Thais. Es ging um die Frage, ob man Thais für ein IT Call Center einsetzen (gebrauchen) könne und ob es der Kosten und des Englisch wegen vielleicht nicht besser wäre, auf ein Call Center im philippinischen Raum zu setzen. Im Laufe der Diskussion kam man vom Thema ab und fand sich schnell in einer neuen Diskussion zum Thema Korruption in Thailand wieder. Dabei stiess ich zu meiner Überraschung auf einen mir wohl bekannten Farang, welcher hier artig und engagiert mitdiskutierte! Dieser Herr machte mir vor einem Jahr ein unglaubliches Angebot, welches mich damals ziemlich vor den Kopf stiess. Im Verlaufe meines Berichtes werde ich ihn einfach „EE“ nennen.
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Zur Geschichte.
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Vor ziemlich genau einem Jahr bin ich auf XING per Zufall auf EE gestossen. Da er damals wie er sagte, von Koh Samui nach Bangkok ziehen würde, möchte er gerne wissen, wo es hier schöne und saubere Strände gäbe, so wie in Koh Samui. Schnell hatte man auf XING ein paar Worte gewechselt und als er vorschlug, man könne sich ja später mal in Bangkok treffen, sagte ich zu. Auf den ersten Blick machte er mir als CEO und Firmeninhaber einer IT Firma einen anständigen Eindruck. Da ich mich zu diesem Zeitpunkt gerade mit dem Thema Jahresvisa befasste und kurz zuvor etwas zum Thema Firmengründung in Thailand las, stellte ich ihm beiläufig gleich noch ein paar Fragen dazu. Seine Antwort, mit überraschend "unkonventionellem" Angebot kam postwendend!

Das Angebot.
(wörtlich übernommen aus seinem XING-Mail)

Wenn Du selber die Steuern und Dein Gehalt zahlst (wie bitte?) - mindestens 1'000.-- € pro Monat (das sind 12'000.-- € / Jahr, resp. über 1/2 Millionen in Thai-Baht!!) für Europäer + 5%, dann kann EE Co. Ltd. Dich "anstellen" (dabei hatte ich Fragen zur Firmengründung!). Damit würdest Du dann auch ein Jahres Visa bekommen (ein auf dem Papier unverheirateter muss allerdings min. 65'000.-- Baht / Monat, oder 800'000.-- auf einer Thai Bank nachweisen!). Die 5% sind für den „Verwaltungsaufwand" und bleiben bei EE Co. Ltd. Die 30% (wie bitte?) Steuern führt EE Co. Ltd. an den thailändischen Fiskus ab (
tatsächlich??), 700.-- € kriegst Du dann "versteuert" wieder als Gehalt ausbezahlt (tatsächlich??). Dies ist zwar eine "relativ teure" Alternative (ca. 350.-- € / Monat {oder 4200.-- € / Jahr, resp. rund 190'000.-- Baht!!}), hat aber den Vorteil, dass man nie wieder aus Thailand raus muss (tatsächlich??) und dass man auch mal ggf. einen Kredit bei einer thailändischen Bank bekommt, oder hier z.B. ein Auto leasen kann (tatsächlich??). Man hat ja dann für diese Fälle schliesslich seine „Verdienstbescheinigung“ von EE Co. Ltd.! (tatsächlich?? - und das alles ganz legal??!!)
Betreffend Firmengründung hatte ich ja hier genug Verwandtschaft, 6 Thais der Familie, 1 Thai als Notar und die Stimmrechte habe ich entsprechend geändert (tatsächlich??). 51% der Firma gehören den Thais, 49% gehören mir als Farang, was heisst, dass EE Co. Ltd. die 10 fachen Stimmrechte hat (tatsächlich??) und damit 490 Stimmen gegen 51 Thai Stimmen stehen und ich damit hier das Sagen habe… ;-) (tatsächlich??). Ein Business Visa B mit mehrfach Wiedereinreise habe ich in München geholt (120 €)… (dabei ist aber EE schon weit über 1 Jahr in Thailand...)

Gibt es gute Gründe, dieses Angebot als seriös einzustufen?
Über alle Zweifel erhaben? - dann weiter lesen…


EE hat auf seiner XING Kontaktseite seine Standorte innerhalb nur eines Jahres mehrfach gewechselt (kann ja vorkommen). Einmal stand da "Koh Samui/Dubai/Deutschland", dann "Bangkok/Dubai/Deutschland", später dann "Koh Samui/München/Berlin" und
zwischendurch meldete sich EE dann plötzlich aus seiner „Nordost Zweigstelle“ (??) in Somdet-Kalasin, wo er laut Aussage auf seinem Familien-Blog (auf den ich zufälligerweise stiess), vorübergehend dankend von den Eltern seiner Frau aufgenommen wurde und auf Fotos auf einer einfachen Schlafmatte mit Laptop zu sehen war. In diesem E-Mail teilte EE mit, dass er „seinen Geschäftssitz“ in Koh Samui zwischenzeitlich geräumt habe und sich wegen der Geburt seines Kindes in seine „Nordost Zweigstelle“ in Somdet-Kalasin (Isaan) begeben hätte, von wo aus er die Verlegung seines neuen „Headquarters“ in ein neues Bürogebäude in MinBuri/Bangkok in Angriff nehme. Wenige Monate später war dann auf XING zu erfahren, dass er mit seinem „Headquarter“ neuerdings Stellung in Rayong bezogen habe und als neuestes liess er dann in besagtem Thread verlauten, dass er dieses wieder zurück nach Koh Samui verlegen werde (wozu die ganzen Umzüge??), von wo aus er dann (laut Informationen auf seiner Firmenwebsite) „seine Geschäfte“ führen und dabei die Meersicht aus seinen Büros geniessen könne, was er auf seiner Website auch gleich mit einem tollen Bild einer Villa dort zur Schau stellt, wo andere Unternehmen normalerweise mit erfolgreichen Projekten werben!

Um dem Haupt die Krone aufzusetzen, denkt EE jetzt neuerdings noch über die Suche (oder Gründung?) eines neuen IT Unternehmens in den Philippinen nach, das Ende dieses Jahres dort starten soll (einfach genial, vom Gedanken zur Realisierung in nur wenigen Monaten...!!).

Anderer Standort, andere Frage.

Wie kommt es eigentlich, dass EE am 28.5.07 noch die Zeit hat, auf einer Dubai „Geschäftsreise“ (wie er weiter in diesem Thread vorgibt) aus einem Internet Café in Dubai wacker in dieser heiteren Runde weiter zu diskutieren, wenn doch nebst allem noch die Verlegung seines „Headquarters“ nach Koh Samui ansteht? Warum benutzt er dazu eigentlich nicht seine „Zweigstelle“ in Dubai und als CEO einer IT Firma seinen Laptop, der auf seinem Familien-Blog ja deutlich zu sehen war?
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In dieser kurzen Mitteilung (innerhalb dieses Threads) kündigte EE dann auch gleich an, dass er sich später wieder aus Koh Samui melden würde (sobald sein Umzug über die Bühne sei), was er dann etliche Wochen später auch machte. Das Erstaunliche dabei ist, dass er auf seinem privaten Blog (nur wenige Tage nach Dubai) auf einem Bild während einer Massage auf Koh Samui zu sehen ist! Dabei stellt sich die Frage, wie es möglich ist, in nur wenigen Tagen von Dubai nach Thailand zurückzukehren und in der gleichen Zeit noch das ganze „Haedquater“ nach Koh Samui zu verlegen und erst noch genügend Zeit für eine Massage zu haben!
Vielleicht alles nur bla bla bla oder einfach ein Wunderknabe?

Website.

Dann gibt es da noch eine Website eines Ingenieurbüros EE in Deutschland, welches laut Angaben auf der Website von EE Co. Ltd. seine Dienstleistungen an EE nach Thailand outgesourced hat. Dabei geht aus der Site nichts Handfestes hervor und man kommt nicht drum herum sich zu fragen, ob es sich hierbei überhaupt um eine reale Firma handelt, zumal unter Kontakt eine c/o Adresse steht. Ungereimtheiten findet man auch auf der EE Co. Ltd. Website, wo EE seit bald einem Jahr (bei all seinen Umzügen wohlverstanden!!) immer in etwa die gleichen 10(!) Leute sucht, die er mit einem angenehmen & lockeren Arbeitsklima, kostenloser Unterbringung während der Praktikumszeit, Internetanschluss (auch zur Privatnutzung), 100,- € Taschengeld pro Monat und 3 Wochen bezahltem Urlaub im Jahr lockt, was übrigens seinen Angaben im Thread (2 Wochen Ferien) widerspricht. Andererseits werden da auch noch Salärgebote von 15'000.-- bis 30'000.-- Baht diskutiert, welche auch in Thailand kaum reichen dürften, um gut qualifiziertes (vor allem Farang) IT Personal zu kriegen, wenn man dann andererseits die
Anforderungen an die Leute auf seiner Website gegenüber stellt!

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In Bezug auf EE’s damaligem Angebot könnte man am Schluss glatt weg auf die Idee kommen, EE’s Bewerber und andere Kontakte, könnten mit gleichen oder ähnlichen Angeboten konfrontiert werden...?

Vielleicht alles nur ein Hirngespinst des Autors?

Natürlich möchte ich EE nicht zu nahe treten und schlussendlich kann sich ja jede Leserin und Leser seine eigene Meinung bilden…

Wenn man allerdings den verschiedenen Berichten in Medien und auf Thai Foren glauben darf, so halten sich in Thailand offenbar einige Farangs (Ausländer) auf, die ihre Kontakte zu anderen Farangs nicht immer nur für freundliche Zwecke nutzen...!

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Das Jahresvisa habe ich dann übrigens ohne "EE" für umgerechnet rund 130.-- € in der Immigration in Bangkok bekommen (inkl. mehrfach Aus- und Einreisemöglichkeit)!

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Nachtrag vom Februar 2008:
Anfangs Februar 2008 schickte mir ein Leser einen Internet Link, den er mit meinem Bericht in Verbindung brachte: www.computerwoche.de/heftarchiv/1995/27/1115465
Dabei richtete er sein Augenmerk auf das Ingenieurbüro mit dem gleichnamigen Besitzer und traf damit den Nagel auf den Kopf! Das Internet vergisst nie!

Nachtrag vom März 2008:
Neuerdings inseriert EE in einem bekannten Thai-Newsletter. Interessanterweise sucht er noch immer neue Angestellte ohne Ende...

Nachtrag vom April 2008:
EE beklagt sich per E-Mail über mein Posting. Ich entferne seinen Namen und Mutmassungen, möchte aber an der Stelle nochmals auf folgenden Link hinweisen: www.computerwoche.de/heftarchiv/1995/27/1115465
(man beachte die 2. Zeile des 2. Abschnitts)