Thailand Newsfeeds der internationalen Presse / Blogs:

(Sprachanzeige je nach Betriebssystem, Aktualität je nach Häufigkeit der Meldungen)

Eigene Beiträge / Hinweise auf lesenswerte Thailand Berichte:


Mittwoch, 24. August 2011

Thailand: So lebt Schweizer Börsenguru Marc Faber in Chiang Mai

Wer schon immer wissen wollte, wo und wie der Schweizer Börsenguru Marc Faber in Thailand lebt, findet auf nachfolgendem Link eine interessante Bildstrecke seines Anwesens:

Wer mit der Börse und daher mit Marc Faber weniger vertraut ist, findet auf Wikipedia einige Angaben zu seiner Person:
http://de.wikipedia.org/wiki/Marc_Faber
(ein gelegentlicher Update der Wikipedia Seite sei Marc Faber von meiner Wenigkeit her empfohlen).

Ein weiterer Bericht von 2010 findet sich auf folgender Seite:

Und hier findet man ein englisches Video mit seiner Erklärung, warum er gerne in Thailand lebt:

Und zu guter Letzt noch ein Link zu seinem Blog:

Mittwoch, 20. Juli 2011

ThaiLive jetzt auch bei Google+ / ThaiLive Beiträge neu auch per E-Mail erhalten

ThaiLive wollte es wissen und hat sich vor kurzem nun auch noch beim neuesten Sozialen Netzwerk Google+ angemeldet.

Die ersten Eindrücke sind positiv. Es erinnert zwar vieles an Facebook & Co., aber insgesamt wirkt die Plattform auf den ersten Blick etwas aufgeräumter. Die Circles- (Freundeskreise) Funktion, die es ermöglicht, „Freunde“ in verschiedene Kategorien aufzuteilen und die Kommunikation damit in die eine wie auch andere Richtung gezielt zu vereinfachen, sticht dabei besonders hervor. Auf einen Klick ist es so möglich, News und Mitteilungen vom Stream (allen), resp. einzelnen Kreisen wie z.B. Freunden, Familie, Bekannten, oder Mitarbeitern etc. zu verfolgen und zu kommentieren. Chatten ist ebenso integriert, wie Live-Webcam, Fotoalbum, sowie „Sparks“, das dem Benutzer erlaubt, automatische News-Feeds nach gewünschten Themen zu erzeugen. Beim Stichwort „Thailand“ z.B., werden allerdings weniger News-Feeds angezeigt, als z.B. auf ThaiLive. Dafür findet man aber schon mal einen Beitrag von „Schönes? Thailand“ etc., welche andere News-Feeder nicht anzeigen.

Wer sich
interessiert, die Möglichkeiten von Google+  einmal selber auszuprobieren, hinterlässt einfach seine E-Mail Adresse als Kommentar (den ich in dem Fall natürlich nicht frei gebe), oder schickt mir einfach eine kurze Nachricht via Facebook. Ich verschicke dann per E-Mail eine Einladung, welche in der Testphase bei Google+ Pflicht ist. Jeder bestehende User kann dann per Knopfdruck selber wieder weitere Personen einladen. Marketing-mässig eine interessante Variante, die Google+ da gewählt hat.
Hier bin ich übrigens noch auf einen Google+ vs. Facebook Vergleich gestossen:
www.youtube.com/watch?v=vgyNcuM0AIU&feature=player_embedded#at=79

Im gleichen Zuge habe ich neu auch noch den automatischen E-Mail Versand neuer ThaiLive Beiträge aktiviert. Wer Beiträge in Zukunft gerne automatisch per E-Mail erhalten möchte, trägt sich einfach in der rechten Spalte ganz unten bei „Neue Beiträge automatisch per E-Mail erhalten“ ein und kriegt darauf eine automatische E-Mail von FeedBurner, in dem man lediglich noch seine E-Mail Identität per Link bestätigen muss.


Bleibt noch zu hoffen, dass vor lauter neuer Technologien und Services auch noch genügend Zeit bleibt, hier regelmässig neue Thailand-Beiträge zu posten... ;-)

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Sonntag, 3. Juli 2011

Kurzmeldung: Yingluck Shinawatra neue Ministerpräsidentin von Thailand!

Die Regierungswahl in Thailand ist beendet. Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes kommt eine Frau, Yingluck Shinawatra an die Macht und wird neue Ministerpräsidentin von Thailand!

Montag, 27. Juni 2011

Erst 13 und schon verheiratet. Nicht aussergewöhnlich in Thailand!

Er: Name „Nong Am“, 16 Jahre. Sie: Name „Nong Fön“, 13 Jahre. Anlass des Festes und des Foto-Schnappschusses: Heirat. Verrückt?  In Thailand „business as usual“, also nichts Aussergewöhnliches!
 
Erst kürzlich haben Nong Am und Nong Fön geheiratet. Die beiden jungen Leute teilen ein ähnliches Schicksal. Ihre Eltern sind seit langem geschieden und sowohl Nong Am wie Nong Fön wuchsen seit da bei ihrer Grossmutter auf. Nong Am hatte die Schule beendet und arbeitete bei einer Tankstelle als Tankwart. Nong Fön ging noch zur Schule und tankte ihr Moped regelmässig an eben dieser Tankstelle. Eines Tages sprang der Funke und einige Monate später war das junge Paar verheiratet. Wie in Thailand so üblich, muss der Mann bei der Hochzeit Sinsod (Brautgeld) bezahlen. Im Falle von Nong Am waren das 30‘000.-- Baht (rund 700€), die sich der junge Mann vom Mund absparen musste. Bei Farang-Thai Ehen werden da schnell einmal hunderttausende von Baht fällig. Schon eine Woche nach der Hochzeit, sind die beiden Jungvermählten nach Bangkok gezogen, um dort zu arbeiten. Als Nong Fön’s Lehrer von ihrem Vorhaben erfuhr, sprach er sie von der Schule frei. Sie arbeitet jetzt als Service-Hilfe in einem Restaurant in Bangkok.

 
Ehen in diesem Alter, sind in Thailand nichts Ungewöhnliches, wenn auch nicht die Regel. Ein anderes Mädchen aus der Gegend (ebenfalls 13), war in diesem Alter bereits schwanger, gebar ihr Kind mit 14 und heiratete im selben Jahr. Auch bei ihrem Gatten wurde Sinsod fällig. In dem Fall 20‘000.-- Baht. Nach 2 Jahren trennte sie sich zusammen mit ihrem Kind von ihrem Mann und heiratete erneut. Auch in diesem Fall wurden wiederum 20‘000.-- Baht Sinsod fällig, welcher eine Art Beteiligung an die Erziehungskosten der Tochter darstellt. Je vermögender eine Familie und je höher deren Ansehen, desto höher der Sinsod.

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Samstag, 4. Juni 2011

Thailand Reisemagazin 2011

Thailand Reisemagazin 2011 auch online erhältlich!

Ab sofort steht das aktuelle Thailand Reisemagazin auf www.thailandtourismus.de zum Download bereit. Auf 82 Seiten gibt es umfassende Informationen rund um einen Aufenthalt in Thailand. Reiseprofis und prominente Persönlichkeiten geben wertvolle Tipps zum Land des Lächelns. Die Regionen Zentral-, Nord- und Südthailand werden anhand von Reiseartikeln anschaulich beleuchtet und mit aussergewöhnlichen Tipps ergänzt. Natürlich fehlen auch hilfreiche Ratschläge von A-Z mit aktuellen Informationen rund um Feiertage, Klima, Zoll- und Visabestimmungen nicht.

Montag, 30. Mai 2011

Weiblicher Sex-Tourismus - Sex-Tourismus, längst nicht mehr nur reine Männer Sache in Thailand oder sonst wo...

Welche Länder fallen Ihnen spontan ein, wenn Sie den Ausdruck „Sex-Tourismus“ lesen? Etwa Thailand, Brasilien oder die Philippinen? Je nachdem, werden Sie auf andere Länder kommen. Je nachdem? Nun ja, je nachdem, ob es sich bei Ihnen um ein männliches oder weibliches Wesen handelt. So könnte die Liste einer Leserin dann z.B. wie folgt aussehen: Tunesien, Kenia, Indonesien.
 
Auf Facebook habe ich kürzlich neben all den anderen Presse News, die ich dort regelmässig verteile, den folgenden Link platziert: http://diestandard.at/1304552344183/Sextourismus-in-Rio-de-Janeiro-Kann-es-Liebe-sein. In diesem Bericht fasst Kerstin Tiefenbacher die Ergebnisse ihrer Forschung zum Thema „Globale intime Beziehungen“ zusammen, wo sie zu interessanten und spannenden Schlüssen kommt. Dass Männer bei der Aufzählung von Tunesien als Sex-Tourismus Destination ins Stocken geraten, liegt vielleicht daran, dass der weibliche Sex-Tourismus lange ein Tabu war und bis heute noch nicht viel darüber berichtet wurde, was sich allmählich zu ändern scheint.

 
Erste Berichte tauchen 2007
(www.faz.net/artikel/C30531/sextourismus-schwarzer-mann-weisse-frau-30035924.html) und 2009 (www.derwesten.de/leben/reise/Immer-mehr-Sex-Tourismus-bei-aelteren-Frauen-id132728.html) auf, wo es noch vorwiegend um ältere Sex-Touristinnen und junge afrikanische Toy-Boys geht, deren Konstellation Grossteils an die des typischen männlichen Sex-Touristen in Thailand erinnert.

Ganz aktuell und erst kürzlich, wurde nun aber ein Beitrag „Weiblicher Sex-Tourismus“ im Schweizer Fernsehen in der Sendung „Rundschau“ gezeigt, wo junge und attraktive Beach-Boys auf der indonesischen Insel Bali recht offen und direkt über ihr Leben als Love-Boys vor der Kamera berichten. Dabei lassen sich aber nicht nur ältere Damen von den Jungs bezirzen, sondern vorwiegend junge, kontaktfreudige und zielorientierte Girls, die ganz genau wissen, was sie von den athletischen und braungebrannten Boys wollen. Bei genauerer Betrachtungsweise stellt sich heraus, dass sich die Beweggründe der Beach-Boys kaum von denen der thailändischen Bar-Frauen unterscheiden, ausser dass sie vielleicht noch nicht ganz so ausgekocht sind, wie ihre thailändischen Kolleginnen, die bereits auf eine etwas längere „Berufstradition“ zurückblicken können: www.videoportal.sf.tv/video?id=d208e936-6889-429c-bfa7-13541e1cd9dd


Später hinzugefügt: 
Urlaubsfalle Sex. Frauen in den Fängen der Liebes-Mafia. Bezness – so nennt sich die organisierte Abzocke europäischer Frauen im exotisch-orientalischen Urlaub. Immer mehr ahnungslose Frauen verfallen den Gefühls-Gangstern...
 
Zum Schluss noch der Link zu Wikipedia und zwei anderen Seiten, wo das Thema Sex-Tourismus allgemeiner und umfassender beschrieben und unter die Lupe genommen wird:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sextourismus
http://www.kohchangvr.de/thailandsprostitution/sextourismusthailands.htm
http://www.feingefuhl.net/index.php?artikel=sextourismus

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Donnerstag, 12. Mai 2011

3G - HSPA - CDMA Telefon Netz in Thailand / TOT, CAT, i-mobile, True Move, AIS, DTAC

3G in Thailand. Ein Beitrag, dessen Entwurf schon länger vorlag und jetzt aus aktuellem Anlass (3G Ankündigung von TOT, in "THE NATION" vom 10. Mai: www.nationmultimedia.com/2011/05/10/business/Contract-granted-nationwide-3G-to-be-in-place-mid--30154996.html) zur Veröffentlichung kommt.

Wer bereits 2008 versuchte, sich über 3G in Thailand schlau zu machen, dürfte nicht weit gekommen sein. Erst 2009 begannen allmählich die Diskussionen um das schnelle Breitbandnetz. Kaum vorstellbar, dass der Telekommunikations-Minister Korbsak Sabhavasu damals noch aus voller Überzeugung verkündete, 3G in Thailand sei „überflüssig"! Dass er mit seiner Ansicht daneben lag, zeigten die Diskussionen zwischen der Regierung, TOT und CAT, die in der zweiten Hälfte 2009 ins Rollen kamen. Zu Beginn machte man sich grosse Sorgen, dass ausländische Unternehmen den nationalen Anbietern das Wasser abgraben. Unter anderem war dies auch mit ein Grund, weshalb sich die Diskussionen und der Entscheid um die Lizenzvergabe derart in die Länge zogen.

Dem Bericht von „THE NATION“ zu folge, soll das 3G Netz in Thailand in 3 Phasen entstehen, wobei zuerst grosse Teile Bangkoks und 13 Provinzen und bis in ein paar Jahren ganz Thailand mit 3G abgedeckt werden soll. Bis 2015 rechnet TOT mit 7 Millionen Abonnenten. Der Bericht mag suggerieren, das Netz würde erst gebaut. Tatsache ist aber, dass in Thailand bereits 2009 die ersten 3G Signale zu empfangen waren. Entsprechend findet man auch schon länger diverse 3G-Angebote und 3G SIM-Karten im Markt.

Eines derjenigen, welches ich selber getestet habe, ist dasjenige von i-mobile (www.i-mobile3gx.com/main), einer Tochtergesellschaft von TOT. Bei den diversen Bangkok Aufenthalten der vergangenen Monate, habe ich das Angebot mehrfach getestet, wobei sich das Gebiet auf das Zentrum und die Gegend um die Sukhumvit Road beschränkte. Ich benutzte einen 3G USB Air Stick, sowie den WiFi Mobile Zugangspunkt (AP) meines 3G Android Smartphone, welches so testhalber als Modem für den Laptop zum Einsatz kam. Beides hat auf Anhieb funktioniert und meine Messungen seit Januar 2010 ergaben maximale Werte von 6.28 Mb/s down und 1.14 Mb/s up, sowie im schlechtesten Fall 3.24 Mb/s down und 0.28 Mb/s up. In der Regel bewegte sich der recht stabile Speed um die 4-5 Mb/s down und 1 Mb/s up. Seit 2011 ging er leicht zurück, was mit steigender Nachfrage und Benutzung von 3G im Zusammenhang stehen könnte. Die i-mobile Pre-Paid SIM-Karte gibt's unter anderem im MBK Center in Bangkok. Im April 2011 lagen dafür folgende Angebote vor: 30 MB und 5 Tage Gültigkeit = 50.-- Baht, 100 MB und 10 Tage Gültigkeit = 100.-- Baht, 500 MB und 30 Tage Gültigkeit = 300.-- Baht und 1000 MB und 60 Tage Gültigkeit = 500.-- Baht. Nachfüllguthaben gibt‘s in allen 7/11 Shops. Je nachdem fährt man besser, wenn man gleich eine neue SIM Karte kauft.

Auch TrueMove (www.truemove.com/3g/en/index.html) und AIS (Advanced Info Service, www.ais.co.th/12call/en/simcard-one2call-netsim-3G.html) bieten 3G an und laut Mitteilung von DTAC (Total Access Communication, www.dtac.co.th/2009/english/index.html) von kürzlich, soll diese ab der zweiten Jahreshälfte 2011 mit einem 3G Testlauf beginnen. In dicht besiedelten Gebieten Bangkoks, dem Norden (Chiang Mai etc.), Hua Hin und Phuket, funkt 3G bereits. In Pattaya gab es bis Songkran 2011 (April) noch keine 3G Angebote. Erst anfangs Mai fand man im grössten Computer Center „Tukcom“ die ersten Angebote von TrueMove (gelbe Packung) mit Angeboten für 2.0 oder 7.2 Mbps Speed, welche allerdings das seltenere 850 MHZ 3G-Band verwenden, welches nicht von allen 3G Mobiles Phones unterstützt wird. Es ist deshalb wichtig, vor dem Kauf die Kompatibilität seines Gerätes zu überprüfen: www.truemove.com/3g/en/model_support.html!

Wer ähnliche oder andere Erfahrungen mit 3G in Thailand machte, ist herzlich eingeladen, seinen persönlichen Kommentar zu hinterlassen...
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Montag, 2. Mai 2011

"Streetlife" (Strassenleben) - oder "Thailand pur"

Heute entdeckt und klarer Beweis, dass Menschen in Thailand nicht nur im Paradies, resp. Land des Lächelns leben, wie das Land in touristischen Glanzbroschüren und Urlaubsberichten immer wieder gerne genannt wird.

„Thailand pur“ - könnte die Überschrift auch lauten, denn die Bilder wiederspiegeln das Durchschnittsleben der Thais, wie kaum andere Dokumentationen dieser Art. Die Bildserie ist zur Empfehlung auf folgender Seite zu finden:

Es bedarf kaum vieler Worte. Man muss die Bilder einfach auf sich wirken lassen...

Update: Im Nachhinein festgestellt, dass die Bildserie früher schon in einem anderen Forum erschien, zusammen mit einer weiteren Bildstrecke:
http://asiapurtravel.phpbb6.de/asiapurtravel-post-14082.html
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Sonntag, 24. April 2011

Pattaya / Thailand: Sanctuary of Truth


Warum sich in Pattaya nicht wieder einmal mit Thailands Kultur auseinandersetzen, resp. bereichern und das "Sanctuary of Truth" besuchen? Die THB 500.-- lohnen sich allemal. Ausnahmsweise ist der Preis für Farangs und Thais gleich. Kurze Pferdekutschenfahrt, traditioneller Thai-Tanz und englische Führung inklusive (11:30 / 15:30).

Das Bauwerk befindet sich am äusseren Zipfel von Naklua. Auf eigene Faust nur schwer zu finden, da karg beschildert. Auf aktuellen GPS Navigationssystemen findet man es aber unter den POIs. Wer nicht motorisiert ist, oder sich nicht auskennt, nimmt am besten ein Taxi. Das Bauwerk ist komplett aus Holz (Teak) und voll mit buddhistischen und hinduistischen Skulpturen. Der Begründer "Lek Viriyaphant", der dieses Projekt für den Zeitraum von 1981 bis 2025 plante, ist gleichzeitig Initiator und Sponsor von „The Ancient City“ und dem „Erawan Museum“. Neben der Besichtigung des "Sanctuary of Truth", werden innerhalb des Areals auch noch andere Aktivitäten angeboten. So z.B. Elefantenreiten, Pferdereiten, Quad fahren, Schnellboot fahren etc…

www.sanctuaryoftruth.com
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Freitag, 8. April 2011

Thai Führerschein für 5 Jahre

Das für Pattaya zuständige Land Transport Office Banglamung (Strassenverkehrsamt) befindet sich rund 15 Autominuten von der Innenstadt entfernt an der Highway nach Rayong.

Wer seinen thailändischen Führerschein schon ein Jahr besitzt und sich zum Strassenverkehrsamt an der Highway nach Rayong (Nr. 36) neben der International School of the Regents aufmacht, um die ihm zustehende, fünfjährige Fahrerlaubnis zu erwirken, sollte - um rechtzeitig Unmut zu vermeiden - folgende praktische Tipps berücksichtigen:

Es ist wichtig, den neuen Führerschein erst frühestens nach dem Ablauf der alten Lizenz zu beantragen. Wer bereits wenige Tage zuvor an den Schalter tritt, bekommt seinen Führerschein lediglich um ein Jahr, aber nicht - wie eigentlich gewünscht - auf fünf Jahre verlängert.

Wer sowohl den Führerschein für Autos als auch für Motorräder beantragen will, sollte sich von der Immigration nicht verklapsen lassen. Dort werden dem unbedarften Farang nämlich wider besseren Wissens liebend gern zwei - jeweils 200 Baht - teure, originäre „Wohnsitz-Bescheinigungen“ ausgestellt, obwohl beim Strassenverkehrsamt lediglich ein einziges Original (nicht älter als einen Monat) und eine Fotokopie benötigt werden.

Bei den für die Führerschein-Ausstellung einzureichenden Kleinbild-Fotos - pro Führerschein zwei Stück 2,5 mal 2,5 cm, die im Foto-Geschäft im Sechserpack meist rund 100 Baht kosten - ist zu beachten, dass sich die neuen Bilder von denen auf der bereits ausgestellten Fahrerlaubnis, die für eine Neu-Ausstellung übrigens gleich mit abgegeben werden muss, optisch unterscheiden sollten - weil die Aufnahmen von der Behörde sonst „als nicht aktuell“ abgelehnt werden.

Ein ärztliches Attest, das von den meisten Kliniken ja sowieso ohne weitere Untersuchung ausgestellt wird, muss bei einer Verlängerung des Führerscheins (im Gegensatz zur Erst-Ausstellung) nicht mehr mit eingereicht werden - wohl aber eine (jeweils unterschriebene) Kopie des Reisepasses, des Non-Immigrant- oder Jahresvisums, der Arrival-Card und des Einreise-Stempels.

Da der Führerschein bei der Aushändigung persönlich unterschrieben werden muss, kann mit der Abholung auch nicht eine andere Person beauftragt werden.

Bei der Vorbereitung der Unterlagen - es müssen ausschliesslich in Thai gefertigte Behörden-Formulare ausgefüllt werden - helfen für ein geringes Trinkgeld gern die freundlichen Angestellten in der kleinen Restaurant- und Ladenzeile, die das Strassenverkehrsamt flankieren und wo sich Fotokopier-Geräte finden.

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Mittwoch, 6. April 2011

Thai Royals

Zu den unangetasteten Göttern Thailands gehören unbestritten die Thai Royals. Wer sich wagt, die Monarchie in Frage zu stellen oder zu kritisieren, muss mit drakonischen Strafen rechnen. Die Bezeichnung für die rechtliche Handhabe dazu nennt sich: Lèse Majèsté, oder auf Deutsch Majestätsbeleidigung. In der Politik werden Klagen wegen "Lèse Majèsté" oft dazu benutzt, Gegner auszuschalten und von der Bildfläche zu verbannen.

Was Farangs (westliche Ausländer) bei der Betrachtung des nachfolgenden Propaganda-Videos durch den Kopf geht, kann ich nur erahnen. Was Giles Ji Ungpakorn darüber denkt, hat "Schönes? Thailand" auf seiner Website in die Deutsche Sprache übersetzt: http://www.schoenes-thailand.de/startseite/analysen/7735-monarchie-zeigt-anzeichen-des-verfalls

Sonntag, 27. März 2011

Facebook: Markus ThaiLive / Deutschsprachige Expats und Thailand Fans

In letzter Zeit habe ich begonnen, den einen oder anderen Google Newsfeed und andere Thailand bezogene Presse-, resp. Blog-Links auch über meinen Facebook Account "MarkusThaiLive" und gelegentlich auch über die von mir gegründete Facebook Gruppe "Deutschsprachige Expats und Thailand Fans" zu verbreiten.

Wer sich gerne auch über diesen mit steigender Beliebtheit wachsenden Weg informieren, sich auf dem Laufenden halten und mit diskutieren möchte, "befreundet" sich am besten einfach mit "MarkusThailive" und/oder tritt der Gruppe "Deutschsprachige Expats und Thailand Fans" bei.

Dieses Vorgehen entspricht dem Trend, Blog Aktivitäten vermehrt auch in soziale Netzwerke einzubinden, wo ein gemeinsamer Info-, Link-, Bilder- und Video-Austausch in Echtzeit möglich ist. Zudem bietet Facebook auch Chat Möglichkeiten. Neue ThaiLive Blog-Beiträge werden übrigens auch immer automatisch in die Facebook Notizen (seit einiger Zeit leider ohne Bilder) und als Tweets im Twitter Account von MarkusThaiLive übernommen. Auf Facebook erscheinen die Beiträge dann aktuell unter "Hauptmeldungen", resp. "Neueste Meldungen" auf der Startseite.
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Donnerstag, 10. März 2011

Wein aus Thailand: Winzerin und Kellermeisterin Kathrin Puff im Monolog

Ich liebe hautnahe und unverblümte Themen und Berichte mit Thailandbezug. Deshalb möchte ich unbedingt auf den Monolog der Winzerin und Kellermeisterin Kathrin Puff hinweisen, welche meint, dass es kein anderes Weinbaugebiet gibt, als jenes in Hua Hin, das näher am Äquator liegt. Der Bericht stammt von Martin Amanshauser von Die Presse.com und bringt das Thema "Wein aus Thailand" in dieser Kürze und Prägnanz auf den Punkt, wie kaum ein anderer Beitrag zu diesem Thema.

In den Tropen fehlen uns der Winter und der Frühling – den Herbst gibt es übrigens auch nicht. Für den Weinbau bedeutet das zunächst einmal nichts Gutes! Die Rebe bleibt immer grün und verhält sich extrem vegetativ. Unter tropischen Gegebenheiten würde sie immer weiter gedeihen und unheimlich viele Triebe schlagen.
Der Rebschnitt könnte also im Prinzip jederzeit gemacht werden. Nur gibt es hier von Juni bis Oktober eine Regenzeit mit sintflutartigen Niederschlägen, täglich zwischen 16 und 17 Uhr. Während dieser Regenzeit schneiden wir unsere Trauben raus – die verwenden wir gar nicht. Es hätte keinen Sinn, es ist zu feucht, Pilze fängst du dir ziemlich rasch ein.

November bis April ist Trockenzeit und im Mai folgt ein kurzer, elend heißer Sommer. Mit dem Rebschnitt fangen wir daher Ende Oktober an, es dauert bis Mitte Februar, bis die Trauben reif sind. Wir müssen natürlich bewässern. Wir haben also zwei Zyklen, machen aber nur eine Lese. Das ist die Hauptregel unseres tropischen Weinbaus...


HIER geht's zum Bericht.
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Mittwoch, 2. März 2011

Tod in Thailand: Liz Luxen, Feuerbestattungen/Einäscherungen

Auf meine kürzliche Frage an Liz Luxen, wie sie auf die Idee der Feuerbestattungen/Einäscherungen, resp. zu ihrem Rundum Todesfall-Angebot gekommen ist, antwortete sie mir wie folgt:

Die Idee, Feuerbestattungen, sprich Einäscherungen in Thailand anzubieten, wobei den Hinterbliebenen jegliche Organisation und Beschaffung, sowie Übersetzung der nötigen Urkunden abgenommen wird, war eine logische Fortsetzung meiner Arbeit, bei der ich als Dolmetscherin oft genug mit dem Tod konfrontiert wurde.

Dementsprechend natürlich auch mit der Ohnmacht der Hinterbliebenen, die teilweise am anderen Ende der Welt in Ihrer Trauer nicht nur weit weg waren, sondern auch unter Umständen, wenn keine adäquaten Versicherungen vorlagen, mit plötzlichen größeren Summen für die Rückführung und der oft horrenden Krankenhausrechnung konfrontiert wurden. Was tun? 

Auch Familienangehörige, die gemeinsam hier Urlaub verbringen und ein Familienmitglied oder Partner durch einen tödlichen Unfall verlieren, entscheiden sich oft für eine Einäscherung in Thailand - und wenn vom Gesetz her erlaubt, für eine Überführung der Asche in Ihr Heimatland.

Für Residenten biete ich Patientenverfügungen, Testamente und das ganze Rundum-Paket an. Damit ist eine Vorbestellung, wie auch in unserer alten Heimat praktiziert, seit 2008 nun auch in Thailand möglich. Dies bietet die Sicherheit, dass der letzte Wille als solches nicht nur respektiert und weisungsgemäß erfolgt, sondern auch die Feuerbestattung ausschließlich im Sinne des Verstorbenen durchgeführt wird. Gewünschte Leistungen werden vertraglich festgelegt und die volle Summe einbezahlt, welche auf ein Treuhand-Konto parkiert und an dem Tag abgerufen wird, an dem die Dienstleistung zur Ausführung kommt.

Nicht nur aus Kostengründen ist eine von mir auf Koh Samui, oder meinen Filialpartnern Herr Torsten Voigt in Hua Hin (www.siamfunerals.org) und Herr Armin Melkus in Phuket (www.phuketfunerals.org) durchgeführte Einäscherung die Lösung. Viele Menschen bevorzugen den Abschied im Königreich Thailand auch einfach nur deswegen, weil Sie sich hier schon zu Lebzeiten sehr wohl fühlten und mit dem Land verbunden waren, oder weil Ihr Angehöriger dies tat.

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Freitag, 25. Februar 2011

Macht aufgesetztes Lächeln unproduktiv?

Ob das Ergebnis einer Untersuchung der Michigan State University wirklich stimmt, kann man sich vor allem in einem Land fragen, welches von Touristen und Reiseveranstaltern oft und gerne als "Land des Lächelns" (LDL), oder "Land of Smile" (LOS) bezeichnet wird.

East Lansing/Hagen/Hamburg - Wer seinen Chef glücklich machen will, schenkt seinen Kunden ein Lächeln. Wer selbst glücklich und produktiv bleiben will, lächelt aber besser nur dann, wenn ihm danach ist. Das raten Forscher der Michigan State University im «Academy of Management Journal».

Vorgetäuschtes Lächeln verschlechtert die eigene Stimmung, schafft Distanz zur Tätigkeit, mindert durch emotionale Erschöpfung die Arbeitsleistung und sorgt sogar für mehr Fehlzeiten, so das Ergebnis ihrer Untersuchung. «Nicht immer trifft es zu, dass ein ständiges Lächeln der Mitarbeiter dem Unternehmen automatisch nützt», betont Studienleiter Brent Scott.

HIER geht's zum Bericht.
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Freitag, 21. Januar 2011

Lebenshaltungskosten in Thailand

Wer sich schon Gedanken zu den aktuellen Lebenshaltungskosten in Thailand gemacht hat, findet auf Siam-Info hervorragende Angaben dazu:

Samstag, 8. Januar 2011

TAT: Amazing Thailand App - "Thailand in your hand"

Seit kurzem bietet die TAT (Tourism Authority of Thailand) eine schöne App mit der Bezeichnung „Amazing Thailand“ für Smartphones (iPhone, Blackberry, Android), sowie iPad und iPod Touch an. "Thailand in your hand" ist das Motto und bietet ein breites Spektrum an interessanten Thailand Informationen. Die App gibt’s in englischer Sprache und ist gratis über den jeweiligen App Market erhältlich. Infos von der TAT findet man HIER. Die App ist in folgende 9 Bereiche unterteilt:

Thailand: Infos über Land und Leute, Geographie, Wetter, Währung und und und. Destination: Infos zu Touristenorten, Weg, Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Essen, Shopping. Events: Aktuelle und zukünftige Anlässe, abrufbar nach Monaten (i.M. noch wenig Termine). Map: Überblick mittels Google Map. Bookmark: Favoriten anzeigen, die unter "Destination" und "Events" gesetzt wurden. Shopping Tip: Allerlei Shopping Tipps, Öffnungszeiten, Preise, Preisverhandlungen, Vat Refund etc. Thai Food: Alles zum Thema Essen und Trinken. FAQs: Meist gestellte Fragen und Antworten dazu. Search: Stichwortsuche zu den App Daten.

Die TAT scheint damit die seit Jahren geführte Marketing Kampagne „Amazing Thailand“ auch auf dem mobil-technischen Weg fortzuführen... 
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Sonntag, 2. Januar 2011

Eine kleine Kostprobe vom thailändischen TV gefällig?



In diesem Fall geht es um die Thailändische Neujahrsparty vom 29. Dezember 2010 im Channel 3. Teil 1 und 2 findet man ebenfalls auf YouTube, falls das noch nicht reicht. Noch schriller und durchgeknallter geht's nur in den Thai Comedy Serien zu. Wem das auch noch nicht reicht, sollte sich einmal einen ganz besonderen Leckerbissen gönnen und sich eine triefend-schnulzig-schaurige Thai Soap Opera ansehen. Happy Thai-TV!
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Freitag, 31. Dezember 2010

Happy New Year 2011!

Ich möchte mich bei dieser Gelegenheit gerne bei allen Lesern und Kommentatoren bedanken, die mir trotz Pausen und Unterbrüchen in all den Jahren die Treue hielten.

Die automatischen Thailand News haben aber einiges wettgemacht, wie die hohen Klickzahlen belegen. Trotzdem habe ich mir vorgenommen, 2011 wieder vermehrt mit eigenen Beiträgen zu erscheinen. Lassen Sie sich überraschen, ob es nicht nur bei den guten Vorsätzen bleibt! ;-)

So oder so wünsche ich allen weiterhin viel Spass mit ThaiLive und freue mich, Sie auch im 2011 wieder auf meiner Seite zu begrüssen. Werden Sie zudem auch ein Freund“ auf Facebook, oder verfolgen Sie mich auf Twitter. Nicht zu vergessen: Treten Sie auch der Facebook Gruppe Deutschsprachige Expats und Thailand Fans“ bei, falls Sie Lust haben.
 
Und nun wünscht Ihnen ThaiLive ein fröhliches neues Jahr, gute Gesundheit, viel Glück und viel Erfolgt!

Markus ThaiLive

Dienstag, 21. Dezember 2010

Oh du fröhliches Bangkok

Die Aussichten auf ThaiLive sollen nicht zu trübe werden. Deshalb aus aktuellem Anlass ein Hinweis auf einen heiteren Bericht zum Thema Weihnachten in Bangkok. Besonderes Interesse dürfte dabei der Hinweis auf den "Taling Chan Markt" wecken, den selbst eingefleischte Thailand Fans noch nicht alle kennen, oder besucht haben dürften.

Wer genug hat von Glühwein und Christstollen, kann Weihnachten auch einmal anders erleben. Thailands Hauptstadt Bangkok bietet tropische Temperaturen, ohne dass auf Schnee (künstlich) und Weihnachtsklänge verzichtet werden muss.

HIER geht's zum Bericht.

ThaiLive wünscht allen Besuchern schöne Festtage, viel Sanuk und Sabei Sabei!
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Sonntag, 5. Dezember 2010

Bangkok: Untergang wie Atlantis?

Meine zugegebenermassen etwas provokante Prognose vor einem Jahr (HIER), scheinen nun auch andere zu bestätigen: HIER 
Ich will damit nicht den Teufel an die Wand malen und hoffe, dass sich die Experten allesamt täuschen!
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Freitag, 3. Dezember 2010

Nachtrag zu: "IV-Rentenbezug für Schweizer im Ausland"

IV-Renten werden im Ausland angepasst

Bern - IV-Renten, die ins Ausland gehen, sollen der Kaufkraft des Ziellandes angepasst werden. Der Nationalrat gab am Donnerstag einer parlamentarischen Initiative der SVP mit 83 zu 81 Stimmen Folge. Bei der 6. IV-Revision hatte er die Anpassung noch abgelehnt.

HIER geht's zum Bericht.
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Dienstag, 14. September 2010

IV-Rentenbezug für Schweizer im Ausland

Aktuell ist das Thema IV Rente in der Schweiz vor allem deshalb in den Schlagzeilen (siehe z.B. im Tages Anzeiger vom 13. Sept. 2010), weil sich das Bundesgericht kürzlich dazu entschied, den Erhalt einer IV-Rente wegen den Folgen eines Schleudertraumas zu verhindern, resp. stark einzuschränken. Das Bundesgericht hat mit diesem Entscheid den Entwurf zur 6. IV-Revision praktisch vorweggenommen.

Zur IV-Rente und deren Bezug im Ausland, habe ich schon widersprüchliche Aussagen gehört. Dieser Umstand hat mich kürzlich dazu veranlasst, es genauer wissen zu wollen. Auf schriftliche Anfrage bei der IV-Stelle der SVA in Zürich, erhielt ich darauf folgende Antwort, die ich an der Stelle gerne im exakten Wortlaut wiedergebe:

Grundsätzlich haben alle Schweizer Bürgerinnen und Bürger Anspruch auf die Ausrichtung einer Invalidenrente, wenn sie während mindestens drei Jahren Beiträge entrichtet haben. Dies gilt unabhängig vom Wohnort und von der Frage, ob sie der obligatorischen oder freiwilligen Versicherung angeschlossen sind.

Die Renten können an den Wohnort im Ausland überwiesen werden, vorausgesetzt, das Recht des Wohnstaates erlaubt dies. Die Auszahlung erfolgt direkt durch die Schweizerische Ausgleichskasse in der Währung des Wohnsitzstaates. Die anspruchsberechtigte Person kann ihre Rente auch an einen in der Schweiz bestellten Vertreter, eine Vertreterin oder auf ein Postcheck- oder Bankkonto in der Schweiz auszahlen lassen.

Ergänzungsleistungen zur AHV/IV, werden hingegen nicht ins Ausland exportiert.

Für weitere Infos konsultieren Sie folgende Websites:

Montag, 16. August 2010

Augsburg: "Kinderhilfe"-Bund für Thailand Kinder legte auch Behörden rein

Ein Ende ist nicht in Sicht: Der Betrugsprozess um den Augsburger „Bund für Kinderhilfe“ wird sich voraussichtlich noch länger hinziehen. Die Akten in dem Verfahren sind umfangreich, die Liste der Zeugen wird immer länger. 

Die 10. Strafkammer des Landgerichts steht vor keiner einfachen Aufgabe. Sie muss klären, wie die dubiose Vereinsarbeit des Kinderhilfe-Bunds strafrechtlich zu bewerten ist. Der Vorwurf: Mehr als 500 000 Euro an Spendengeldern, die eigentlich für Waisenkinder in Thailand gedacht waren, sollen versickert sein...

Ich habe mich schon oft gefragt, was sich hinter den vielen thailändischen Hilfsvereinen und Non-Profit-Organisationen verbirgt, welche mit kostspieligen Anzeigen werben und rauschende Wohltätigkeitsbälle in 5-Sterne Hotels veranstalten, in denen sie sich in erlauchter Sponsoren- und VIP-Gesellschaft ein Stelldichein geben und sich an edlem Speis und Trank erlaben. Man kann sich dabei fragen, ob solche Anlässe in angemessenem Rahmen stattfinden, wenn man im Gegensatz dazu bedenkt, in welch ärmlichen Verhältnissen die Kinder leben, für welche geworben und gesammelt wird. 

Haben Sie sich auch schon gefragt, wie sich solche Vereine finanzieren und wieviele Anteile der Spenden tatsächlich bei den Opfern landen? Kürzlich hat mir ein kompetenter Experte gesteckt, dass bei caritativen Organisationen "im Extremfall" bis zu 90% der Spenden in der "Administration" versickern. Am Beispiel der Tsunami-Spendengelder ist dann auch bekannt, dass in Thailand Gelder nicht nur an Arme, Opfer und zu errichtende Infrastrukturen, sondern auch in die Taschen korrupter Politiker fliessen.

Der Fall „Bund für Kinderhilfe“ deckt nur einen Fall auf, in dem arme Kinder in Thailand für kriminelle Zwecke missbraucht werden. Dies wirft dann auch gleich die Frage auf, ob es sich dabei nur um einen Einzelfall, oder gar um die Spitze des Eisbergs handelt...

Hier geht's zum Bericht.
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Samstag, 31. Juli 2010

"Die hat ihn abgezockt"

Eigentlich hat es der Artikel ja kaum verdient, abgedruckt zu werden, da die Story derart typisch ist und immer wieder vorkommt, wenn auch nicht so krass!

Der Beitrag soll jedoch nichts ahnenden oder Rosabrillen-Trägern wieder einmal die Augen öffnen und dazu ermahnen, nicht blindlings seinen herzallerliebsten Gefühlen zu vertrauen, resp. zu folgen, wenn man mit einer Thai Bar- oder Massagefrau anbandelt, sondern mit kritischer und vernünftiger Einstellung zur Sache zu gehen! Im Gegensatz zu seriösen Massagetempeln mit ausgebildetem und ausgesuchtem Personal, dienen viele Thai Massagesalons mit angelernten Damen, die oft aus dem "Bar-Milieu" stammen, nicht nur dazu, ehrenwerte Bodys von Damen und Herren zu verwöhnen, sondern eben oft auch als Kontaktstelle für diejenigen Thaifrauen, die nach einem neuen Sponsor Ausschau halten. Dabei ist die Geschichte mit der kranken Mutter noch eine der harmloseren und beliebtesten, die wie man sieht, immer noch voll zieht!

Paderborn (WB). Ein Rentner (71) aus Paderborn glaubt an die große Liebe einer 40 Jahre jüngeren Frau. Jetzt ist er um 20'000 Euro ärmer!  Hier geht's weiter... 
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Mittwoch, 14. Juli 2010

Es muss nicht immer Thailand sein - Harley Passagierfahrten in der Schweiz

Der Name ThaiLive ist Programm und steht für seine regelmässigen thailändischen Beiträge. Warum aber nicht einmal einen Beitrag aus der Schweiz, wenn sich doch der Autor schon dort befindet und sich für das Thema engagiert?

Wenn der Anteil der Schweiz auch nur um die 15% bis 20% der ThaiLive Leser ausmacht, so hat womöglich doch schon der/die Eine oder Andere mal davon geträumt, als Passagier auf einer speziellen Harley Davidson Platz zu nehmen und über Berg und Tal zu cruisen.

Erstmalig in der Schweiz bieten wir das an und dabei könntest Du (bei uns wird geduzt) unterwegs mit dem Autor sogar über Dein Lieblings Thailand Thema diskutieren. Helm, Hose, Jacke etc., stellen wir zur Verfügung. Sprachfunk und GPS ist vorhanden.

Neugierig gemacht? Dann schau doch mal auf unserer Homepage vorbei. Wir freuen uns über jede Fahrt:

Sonntag, 20. Juni 2010

Panik in LOS!

Leserbrief von Ronald aus Rayong:

Panik in LOS
Es macht sich tatsächlich Panik breit unter den hier lebenden Ausländern. Auch bei mir auf der Kurve hört man nun so dies und das. Die Sache hat aber, in Bezug auf die hier lebenden Ausländer, wenig zu tun mit den Unruhen in Bangkok, sondern ist wohl eine rein finanzielle Angelegenheit. Es wird eng, und für Leute bei denen es vorher schon eng war, wird es nun zu eng.

Von daher hört man nun, dass Leute es sich überlegen, nach Kambodscha überzusiedeln. Dort sind wesentlich günstigere Bestimmungen in Bezug auf die Aufenthaltsgenehmigung / Arbeitsgenehmigung und der Tourismus verlagert sich vermutlich auch in Richtung Kambodscha und Vietnam.

Auf der Seite der thailändischen Ballermann-Touristik, also Phuket & Co, sind ja doch wohl viele Farangs, welche unter 50 Jahre alt sind und dort Tauchschulen, Bungalows und Restaurants etc. betreiben. Bei Ausbleiben der Touristen geht die magere Rechnung dann nicht mehr auf, denn ich denke die meisten dieser Leute haben keinerlei Bargeldreserven, um ein paar magere Jahre finanziell zu überstehen. Die beliebte Nummer, sinkende Zahlen durch Erhöhen der Preise wieder auszugleichen, und Nepp in jeder Form zu veranstalten, ist ein Boomerang. Das geht vielleicht kurzfristig, aber dann ist Schluss mit lustig. Sollten in Thailand nun auch noch die Horden der spendierfreudigen russischen Touristen ausbleiben, dann ist echter Verlust angesagt. Deren Anzahl war doch sehr hoch, wie man auch auf dem Airport beobachten konnte.

Die schon lange vor den Unruhen begonnene Abwanderung aus dem Müllhaufen namens Pattaya geht weiter. Man zieht weiter südlich die Küste entlang nach Sri Racha, sofern man es finanziell ermöglichen kann. Dort sind bereits wunderschöne Wohnanlagen entstanden und es herrscht Ruhe und Frieden. Auch der Bau von quasi neuen Villenvierteln für die Schweden geht munter weiter. Die Objekte sind im Nu ausverkauft und es entsteht rundherum zwangsläufig Little-Stockholm in Bezug auf Lebensmittel und Restaurants. Man hat es gern wie zuhause und ist gern nur unter sich, inkl. Weihnachtsfeier im klassischen schwedischen Stil. Der ungenießbare Standard Rot- und Weißwein hier, für Thailänder hochpreisig, ist im 6er Karton im Vergleich zu schwedischen Preisen billig und wird reichlich konsumiert.

Sehr beunruhigt sind auch die Engländer, wie man aus Leserbriefen entnehmen kann. Die wundern sich nun, dass trotz aller Krisen die thailändische Währung immer stärker wird, ausländische Investoren wie blöd in Thailand reinpumpen und der Aktien-Index Rekordmarken aufweist. Daheim in U.K. ist das Gegenteil der Fall und man wartet nun nach der Wahl dort ab, was so passiert. Außerdem werden UK Rentner ja rententechnisch derart verladen, also das ist schon kriminell was da abgeht.

Finanziell schlecht wird es nun für viele hier lebende deutsche Rentner, zu denen ich ja auch gehöre. Die monatlichen Verluste im Vergleich zum Vorjahr sind nun doch herbe, wenn man die hiesige Kaufkraft zugrunde legt. Man muss sich also einschränken und umdenken, was für den normalen Pattaya-Heinzie bedeutet, dass er in seinem Condo sitzt vor der Glotze bei Dosenbier und nicht unten in der Bar bei den Mädels.

Der nun schlechte Wechselkurs zum Euro, der sich auch positiv langfristig nicht erholen wird, birgt für die meisten Rentner hier einen kritischen Punkt. Für die jährliche Erneuerung der Aufenthaltsgestattung ist es erforderlich, die Rentenbescheinigung im BRD Konsulat vorzulegen.
Nun, da passiert dann folgendes: Die Botschafts-Angestellte überträgt die Rentensumme, bzw. rechnet sie um in Thai-Baht nach dem am Tage der Vorlage aktuellen Wechselkurs. Und, oh Wunder der Mathematik, da steht auf der Bescheinigung für die Immigration dann eine Summe, die unterhalb des von der Immi geforderten Betrages liegt. Die meisten der hier lebenden deutschen Rentner sind aber finanziell derartig ausgepowert, dass sie keinerlei Rücklagen haben (da sorgt schon die Thai-Maus für) und da kann man geistig schon mal die Koffer packen, so wie nach der Einführung des Euro die große Rückreisewelle der deutschen Rentner aus Spanien begann, was ich bereits lange vorher prognostiziert habe. Wenn in Malle ein Capuccino 2,80 Euro kostet, also genau so viel wie daheim in Wanne-Eickel, dann aber schnell zurück liebe Else.

Nun, hier gibt es die Möglichkeit (eine "Kann Bestimmung"), dass man die bescheinigten Einkünfte aus Rente und einem nachweisbaren Bankguthaben als eine Totalsumme zusammenfasst. Das wird bei der Immi generell so gehandhabt, es sei denn, man macht sich dort unbeliebt. Die meisten Schaumschläger hier haben aber so eine Bargeldreserve nicht und die wenigsten geben es zu. In meinem Bekanntenkreis haben mir einige der hier in meiner Gegend aufhältlichen Farangs, die jedes Jahr hier überwintern, schon ehrlich gesagt, dass sie bedingt durch den Wechselkurs zukünftig nur noch max. 3 Monate herkommen können. Auch auf meiner Kurve hier stehen nun Immobilien zum Verkauf, wegen Ausreise. In den Anzeigen der einschlägigen Magazine wird der komplette Hausrat verscherbelt, egal zu welchem Preis. Auch annoncieren natürlich die tollen Bürschchen, die mal ganz dringend 200'000 Thai Baht brauchen, als Sicherheit irgendwelche Banksicherheiten angeben, also irgendwo schon ein Widerspruch in sich. Hier in TH verlassen die Ratten das sinkende Schiff und den meisten von denen braucht man keine Träne nachzuweinen. In D jedoch ist der Wunsch der Auswanderung eines der großen Themen in den Blogs, in denen es um das Thema Frau Merkel und um den Euro geht. Dabei kann doch in der BRD selbst im Extremfall gar nicht so viel passieren. Die BRD, immer noch ohne legalen Friedensvertrag, wurde als GmbH gegründet und haftet somit nach dem Gesetz nur mit 25'500 Euro. Alle anderen Summen sind doch eh nur fiktive Zahlen in Computern. Also cool bleiben Leute!

Ronald aus Rayong

Donnerstag, 3. Juni 2010

Im Ausnahmezustand: Auslandschweizer und die Unruhen in Bangkok

Bernd Mechsner rennt um sein Leben. Heckenschützen haben das Feuer eröffnet und die Kugeln schlagen unweit des Schweizers ein. Kaum in seiner Wohnung angekommen, fotografiert Mechsner von seinem Fenster aus die Unruhen in Thailands Hauptstadt Bangkok. Als militante Demonstranten das gegenüberliegende Einkaufszentrum «Center World» anzünden, wird die Situation erneut gefährlich. Mechsner und seine Frau hoffen, dass die Flamen nicht auf sein Zuhause übergreifen. Das Einkaufszentrum brennt vollständig aus und ein Teil davon stürzt in sich zusammen. Im «Center World» befand sich auch die die Luxus-Boutique von Philip Baechtold. Dem Schweizer entsteht ein Schaden von rund 400 000 Franken.

Vor der Schweizer Botschaft stehen die Menschen Schlange. Hunderte von Visa-Anträgen sind unbearbeitet. Während der Unruhen musste die Botschaft aus Sicherheitsgründen geschlossen werden und Botschafterin Christine Schraner Burgener mitsamt ihrer Familie ins Hotel umziehen.

Reporter Hanspeter Bäni begleitet Auslandschweizer während und nach der Revolte in Bangkok und ist dabei, wenn sie die wohl dramatischsten Momente ihres Lebens durchstehen müssen.

TV Podcast "Reporter" vom 02.06.2010:
http://videoportal.sf.tv/video?id=3f136ac0-5fbb-47da-af3d-51187bebb1fb

Montag, 10. Mai 2010

Montag, 26. April 2010

Deutschsprachiger Thailand Buchautor Günther Ruffert in Thailand verstorben!

Zwischen all den Schreckens-Meldungen zu Thailands politischer Lage, erreichte mich heute die traurige Nachricht über den Tod von Günther Ruffert, dem deutschsprachigen Thailand Buchautor, der vielen Farangs durch seine interessanten Thailand Bücher und Beiträge in deutschsprachigen Thailand Foren und Presse bekannt ist.

Die Meldung wurde über das TIP Forum verbreitet (http://forum.thailandtip.de/index.php?topic=5454.0), dem Günther Ruffert ehrenamtlich als Moderator angehörte und bis zum letzten Tag regelmässig und aktiv mitschrieb und kommentierte. Auch auf ThaiLive habe ich immer wieder auf seine Berichte und/oder Kommentare im TIP und dem DER FARANG etc. hingewiesen und war persönlich vor allem von seinem Buch „Ein Fenster zum Isaan“ angetan, das mir in der Anfangszeit in Thailand schon mal über die eine oder andere „geistige Hürde“ hinweg half und mir für diverse thailändischen Gebräuche, Sitten und Verhaltensweisen, die Augen öffnete.

Unter obigem Link im TIP Forum, hat das Mitglied Jack unter Antwort #23 einen Nachruf veröffentlicht und auf Wikipedia ist bereits ein Eintrag vorhanden: http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Ruffert. Zudem findet man unter: http://mein-thailand.nittaya.de/gruffert
eine interessante Zusammenstellung an Infos und Berichten über Thailand von Günther Ruffert.

Günther Ruffert wird in meinen Erinnerungen ewig weiter leben und dürfte dank seinen Büchern auch über seinen Tod hinaus eine Art Mentor für viele jüngere und zukünftige Thailand Besucher und Einwanderer bleiben...

Sonntag, 18. April 2010

Bangkok in den letzten Tagen...

Wer bei Facebook angemeldet ist, kann sich diverse Bilder von ThaiLive vom "roten Bangkok" der vergangenen Tage ansehen.

Die Bilder findet man hier

Samstag, 10. April 2010

Nachrichten und News zur politischen Lage in Thailand

In Anbetracht der politischen Lage, die sich einmal mehr zuspitzt, verweise ich vor allem für neue Leser an der Stelle gerne wieder einmal auf ein paar deutschsprachige und englische News Anbieter, die sich zur Aufgabe gemacht haben, regelmässig über das aktuelle Geschehen in Thailand zu berichten:

TIP Zeitung für Thailand: http://www.thailandtip.de
Schönes? Thailand: http://www.schoenes-thailand.de
THAIPAGE ONLINE: http://www.thaipage.ch/Nachrichten/aktuell.php#1
THE NATION: http://www.nationmultimedia.com/home
Bangkok Post: http://www.bangkokpost.com
THAI VISA: http://www.thaivisa.com

Weitere interessante und aktuelle Quellen findet man auch unter „Following“ auf der Twitter ThaiLive Seite: http://twitter.com/MarkusThaiLive

Sonntag, 4. April 2010

Thai-Partys, Thai-Männer, Mia Noi, Prostituierte, Aids, sexuelle Sklaverei

Gestern war es wieder einmal soweit: Teilnahme an einer Mönchsparty und Hauseinweihung von Provinz-Thai Nachbarn. - Waren Sie schon einmal an einer solchen Party, wo es um Hochzeit, das einjährige Gedenken an Verstorbene, eine Hauseinweihung, oder um den Abschiedsabend eines angehenden Mönches geht?

Eigentlich laufen solche Partys immer gleich ab. Die Teilnehmer werden persönlich und schriftlich eingeladen. Dazu gehören Familienangehörige, Verwandte, Freunde und Bekannte, sowie Lehrer, Gemeindevorsteher und Polizeiangehörige, welche an den schönsten Tischen Platz nehmen. So kommen schnell einmal ein paar hundert Leute zusammen, die meist auf Plastikstühlen an ihren runden Tischen sitzen. Diese werden auf dem Land vor oder neben dem Haus platziert. Dazu kommen mehrfarbige Neonlichter und wer es sich leisten kann, stellt dem Talkmaster und der Tanzgruppe eine grosse Bühne mit Musikanlage und Lautsprechern wie zu Woodstocks-Zeiten zur Verfügung, welche die Gäste mit lauter Musik und unaufhörlichem Gerede zu dröhnen! Die äusserst knapp bekleideten Tänzerinnen rekrutieren sich meist aus recht jungen Mädchen, die immer auf die gleiche Weise zur Thaimusik tanzen und dabei kräftig ihre Hüften schwingen. Üblicherweise werden sie von einer Sängerin oder einem Sänger begleitet.

Die Gäste trudeln erfahrungsgemäss zwischen 18:00 und 20:00 Uhr ein und werden meist persönlich von den Gastgebern begrüsst, welchen man bei dieser Gelegenheit ein Couvert mit Geldbetrag für Speis und Trank überreicht, über den genau Buch geführt wird, damit man sich bei gegenseitiger Einladung gebührend revanchieren kann. Auf den Tischen steht meist schon Cola und Rum und die ersten Teilnehmer verlassen den Anlass schon nach kurzer Zeit, nachdem sie die Flaschen geleert und sich die Bäuche vollgeschlagen haben. Im Laufe des Abends gesellen sich verschiedene Grüppchen zueinander und der Alkoholpegel steigt oft auf bedenkliche Level, was gelegentlich zu Pöbeleien oder sogar Schlägereien führt - und wie ich hörte, auch schon zu einer Schiesserei!

Was man an einer solchen Party so alles beobachten und vernehmen kann, lässt staunen! Da sitzt z.B. ein mittelloses 15 jähriges Mädchen neben einem verheirateten gutbetuchten Gemeindeangehörigen, der in der Öffentlichkeit bekannt ist und meine Frau sagt mir, das sei seine Mia Noi (Nebenfrau). Am gleichen Tisch sitzt ein ebenfalls verheirateter Lehrer mit einer 20 jährigen, die zusammen mit ihren 2 Kindern von ihrem Freund verlassen wurde und dringend Geld braucht! Es gäbe da noch unzählige weitere Storys, nicht zuletzt auch diejenige des Nachbarmädchens, das mit 13 Jahren schwanger und verheiratet wurde und mit 14 das Kind gebar! Es ist in Thailand weitherum bekannt, dass Thai-Männer, um es mal gelinde zu sagen, grosse „Schlitzohren“ sind - und davon kann so manche Thaifrau ein leidvolles Lied singen!

Da dies unter nicht in Thailand lebenden Ausländern kaum bekannt ist und meist nur über die schlimmen Farang Liebeskasper von Pattaya, Chiang Mai und Phuket & Co. berichtet wird, möchte ich das zum Anlass nehmen, einmal ein paar Zahlen zum Thema Thai-Männer, die sich gegen Geld junge Thaifrauen nehmen und/oder halten und in Karaoke-Bars Prostituierte aufreissen, zu veröffentlichen, die aus der zweiten erweiterten Auflage des Buch-Bestsellers „Erst 13 - Lons wahre Geschichte“ stammen, die auf Seite 138 unter Angabe der Quellen wie folgt publiziert werden:

• 81% der thailändischen Männer gehen zu Prostituierten
• 6 Mio. Thais gehen wöchentlich zu einer Prostituierten
• 100‘000 Thais schlafen täglich mit 26‘000 an Aids erkrankten Prostituierten
• Nur 5% der Männer, die in Thailand mit Prostituierten schlafen, sind Ausländer
• 400‘000 bis 600‘000 Aidskranke leben in Thailand (ca. 1% der Einwohner)
• Menschenhandel und sexuelle Sklaverei ist die 3. grösste Quelle von Profiten des international organisierten Verbrechens, hinter Drogen- und Waffengeschäften