Thailand Newsfeeds der internationalen Presse / Blogs:

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Eigene Beiträge / Hinweise auf lesenswerte Thailand Berichte:


Dienstag, 24. Juni 2008

Thailand: Nach dem Putsch wie vor dem Putsch!

Es wäre zu schade, folgenden Artikel im Berichter-Meer untergehen zu lassen, da er eine gute Zusammenfassung bietet, wie sich Thailand vor und seit dem Putsch vom 19. September 2006 bis heute politisch entwickelt hat!

In Thailand ist nach dem Putsch vor dem Putsch

Thailands neue Regierung wankt bereits. Putschgerüchte machen die Runde. Im Zentrum des Streits steht ein alter Bekannter: Der abwesende, frühere Ex-Premier Thaksin.

Thailands bewegte Politik gleicht seit langem einer Abfolge von Dramen. Und auch diesmal trägt das Stück tragikomische Züge. Es kommt nicht aus ohne alte Intrigen, ohne Putschgerüchte und Déjà-vus. Vier Monate nach der Amtsübernahme einer neuen zivilen Regierung, die Thailand eine dauerhafte Rückkehr zur Demokratie und zu grösserem Wirtschaftswachstum versprochen hat, droht dem Kabinett von Premierminister Samak Sundaravej bereits wieder das Ende. Im Parlament läuft der erste Misstrauensantrag gegen den konservativen Premier nach der schroffen Art. Der Regierungschef führt eine zerbrechliche Koalition mit sechs Parteien an. Die Abstimmung dürfte er zwar heil überstehen. Doch gleichzeitig wächst der Druck, der von der Strasse kommt.

Demonstranten in königlichem Gelb

Vor dem Regierungssitz demonstrierten erneut Tausende, in königliches Gelb gekleidete Aktivisten und Gewerkschafter, Intellektuelle und frühere Militärs, die ihren Dauerprotest erst beenden wollen, wenn der Premier abdankt. «Samak, auk pei», rufen sie, «Samak, hau ab.» Sie werfen ihm vor, er sei korrupt, er versage beim Regieren, die hohe Inflationsrate sei seine Schuld, und vor allem schütze er in allen seinen Aktionen und mit allen seinen Reformen nur seinen Mentor: Thaksin Shinawatra, den polarisierenden früheren Premierminister Thailands und Besitzer eines Fussballvereins in England. Thaksin ist der wahre Hauptdarsteller im laufenden Stück, obschon er formal keine Rolle spielt und meistens im Ausland weilt.


An seiner Person reibt sich die thailändische Politik schon seit bald zehn Jahren auf. Bei den jüngsten Wahlen durfte er nicht teilnehmen, weil er der Korruption und des Machtmissbrauchs angeklagt ist. Er brauchte also einen Strohmann, der an seiner Stelle regieren und die Verfassung zurechtbiegen würde, der die Korruptionsklagen gegen ihn abwenden und die beschlagnahmten Milliarden loseisen würde. Der Politkämpe Samak, 73 Jahre alt und bereits in Pension, bot sich an. Samak machte denn auch nie einen Hehl aus seiner Statthalterrolle. Doch beugen mag er sich dem Druck der Demonstranten nicht. Nur das Parlament könne ihn zu einem Rücktritt zwingen, sagt Samak, er sei demokratisch gewählt.


Damit hat er natürlich Recht. Doch wie immer, wenn das politische Treiben auf Bangkoks Strassen fiebrig wird, fragen sich die Thailänder auch diesmal, wie lange das Militär wohl zuschauen wird, bevor es einschreitet, sich als Bewahrer der Nation und des Königs aufspielt, putscht und die Macht an sich reisst. Es wäre der 19. Coup seit 1932. Früher war es oft so, dass die Armee das Fieber mit einigen Regieanweisungen aus dem Hintergrund förderte, damit ihre Intervention im Volk wie eine Rettungsaktion ankam.

Samak ist Marionette von Thaksin

So war es auch vor zwei Jahren im Sommer 2006, an den sich viele Thailänder nun erinnert fühlen – bis in die Details. Damals regierte Thaksin, der Populist, der mit seiner Politik das Land in zwei Lager spaltete. Der arme, aber bevölkerungsreiche Nordosten verehrte ihn, weil er viel Geld verteilte in der Region. Er bescherte ihm zwei Wahlsiege in Folge, 2001 und 2006. Das hatte es bis dahin noch nie gegeben in Thailand. Thaksin rüttelte am alten Machtgefüge aus Bürokraten, Militärs und Royalisten. Er galt darum in den gebildeten und begüterten Schichten Bangkoks als hemdsärmelig und – viel schlimmer noch – als zu wenig königstreu. Es gab gar Gerüchte, der Multimilliardär und der König stünden sich feindselig gegenüber. Als dann auch noch publik wurde, dass Thaksin sein Telekommunikationsunternehmen Shin Corporation steuerfrei ins Ausland verkauft hatte, wuchs der Unmut auf der Strasse zum Fieber.

Die treibende Kraft der Proteste war schon vor zwei Jahren die so genannte Volksallianz für Demokratie, die nun auch Stimmung gegen Samak macht. Ihre Märsche schwollen Woche um Woche an, arteten erstaunlicherweise aber nie in Gewalt aus. Im Herbst 2006 zwang die Armee Thaksin aus dem Amt und belegte ihn und 111 führende Mitglieder seiner Partei mit einem Bann. Das Politikverbot ist noch immer in Kraft. Thaksin schickte also Samak in die Wahlen. Und der gewann den Urnengang mit dem Versprechen, er werde Thaksin aus dem «Exil» holen, rehabilitieren und dessen Politik fortführen. Und genau das setzt er nun um.

Die Putschisten traten leise ab. Ihre Regierungsbilanz war enttäuschend. Sie hatten den Kredit, den sie nach dem Coup selbst in der Mittelschicht Bangkoks genossen hatten, schnell eingebüsst. Ein neuerlicher Staatsstreich, wie ihn ausländische Investoren und Bangkoks Börse nun offenbar befürchten, käme nicht gut an im Volk. Er würde Thaksin endgültig zu einer Art Märtyrer der Demokratie machen. Die Generäle dementieren denn auch ständig und öffentlich alle Gerüchte in den Medien. Doch auch das ist eine Konstante im Drama der thailändischen Politik: Die Militärs dementierten immer schon wortreich alle Putschgelüste – jeweils bis eine Minute vor dem Putsch.

Samstag, 14. Juni 2008

Thaibay24.de – Thai Auktion, Thai Shop, Thai Markt, Thai Handelsplatz!

Nachdem der "Thai-Ticker" bereits auf Thaibay24.de aufmerksam machte, bat mich Lek (Ratanaphon Mussauer), dies per Beitrag auf "ThaiLive" zu wiederholen. Heute ist es endlich soweit und ich freue mich, ihrem Wunsch nach zu kommen und auf diesen neuen und interessanten Auktions-Service für Thai Produkte hinweisen zu können:
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Lek lebt im 9. Jahr in Frankfurt und hat dort 9 Monate Deutsch intensiv für Hochschulabsolventen belegt. In diesem Fach befanden sich nur Schüler mit abgeschlossenem Studium und ein Doktor der Medizin aus Südamerika. Über ihren perfekten Deutschen Schreibstil war ich dann auch äusserst erstaunt, worauf sie meinte: „Schreiben geht, aber bei der Sprache muss ich weiter üben. Meine Kinder sprechen nur Deutsch mit mir. Möglich, dass es daher kommt…“


Vielleicht hat es ja auch damit zu tun, dass sie neben Thaibay24.de (das sie in langer Arbeit zusammen mit ihrem Mann entwickelte, wo sie alleine für das Thai-Deutsch-Englisch Directory 15 Monate investierten), auch noch eine Thai Massage Praxis betreibt (www.sabaithaimassage.de), wie auf dem mir zugesandten Bild gut zu erkennen ist:

Lek (Ratanaphon) Mussauer


Was ist Thaibay24.de?

Thaibay24.de ist ein Internet Auktionshaus, auf dem Thai Produkte geboten, resp. gekauft und verkauft werden können. Es besteht ein Kleinanzeigenmarkt und Forum. Einträge im Kleinanzeigenmarkt und Artikeleinstellungen sind kostenlos. Die Kategorien gehen von Auto, Motorrad über Bücher, Bilder, CD‘s, DVD‘s, Domain und Internet, Familie und Sport, Foto, Film und Video, Freizeit und Reisen, Heimwerken, Musik und Film, Sammeln und Raritäten, Software und Spiele, Telekommunikation, TV, Hifi, Geräte, Uhren und Schmuck über Immobilien und Sonstiges.

Der Handel ist in jede Richtung möglich: Deutsche kaufen bei Thais, Thais bei Deutschen, Deutsche bei Deutschen und Thais bei Thais etc.! Versandart und Kosten kann man selber einstellen.

Lek meinte, sie würden im Laufe der Zeit noch Zahlungen über das Thailändische Bezahlsystem ermöglichen, so dass man später auch mit Kreditkarte bezahlen kann (ähnlich PayPal). Dazu muss sie bei Gelegenheit nach Thailand fliegen, ein Konto eröffnen und den dafür nötigen Vertrag abschliessen!

Thaibay24.de ist ein offenes Auktionshaus und für alle zugänglich. Es steht in den Sprachen Deutsch, Englisch und Thai zur Verfügung und versteht sich als Handelsplatz für Thailand, Deutschland und Europa.

www.thaibay24.de

ThaiLive wünscht Thaibay24.de viel Erfolg!

Freitag, 6. Juni 2008

Anhaltende Strassenkämpfe in Thailand!

Aus aktuellem Anlass ein interessanter Artikel, entnommen aus der Berliner Umschau:

Ministerpräsident Samak in wachsender Bedrängnis!
USA warnen Militär vor neuem Putsch!

Von Falk Hornuss

Etwas mehr als zwei Jahre nach dem Putsch des Militärs gegen den Thailändischen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra steht der ihm politisch nahestehende aktuelle Ministerpräsident Samak Sundaravej ebenfalls vor dem Aus. Nach tagelangen Protesten der Bevölkerung bereitet das Militär angeblich einen neuen Putsch vor. Die USA ermahnten das thailändische Militär bereits zur Zurückhaltung.

Am letzten Wochenende haben sich auf den Straßen von Thailands Hauptstadt Bangkok die Proteste gegen die amtierende Regierung verschärft. Erneut war es zu massiven Straßenschlachten mit der Polizei gekommen. Inzwischen haben angesichts der chaotischen Lage Gerüchte die Runde gemacht, wonach dem Land erneut ein Militärputsch bevorstehen könnte. Beobachtern zufolge würden sich die Demonstranten derzeit ähnlich zusammensetzen wie die Protestbewegung im Herbst 2006. Seinerzeit kam es zum friedlichen Sturz des amtierenden Ministerpräsidenten Thaksin durch eine königstreue Junta. Inzwischen rekrutiert sich Thailands Führung wieder hauptsächlich aus Thaksin-Parteigängern, auch wenn sich die Bewegung nun anders nennt.

Putsche in Thailand sind zwar regelmäßig (19 seit der Einführung der konstitutionellen Monarchie 1932) gegen die Regierung gerichtet, nicht jedoch gegen den König (gegenwärtig seit 1946 Bhumibol Adulyadej, auch: Rama IX.). Dieser als höchste moralische Instanz im Land hat in der Vergangenheit diverse Maßnahmen der Militärs zumindest geduldet, wenn nicht sogar angeordnet. Trotzdem ist Thailands Demokratie stabiler als die anderer Länder Asiens. Anupong Paochinda, der aktuelle Chef der thailändischen Armee, hat allerdings inzwischen dementiert, daß das Militär über ein erneutes Eingreifen nachdenke. Alle örtlichen Kommandeure seien angewiesen worden, sich nicht in die Auseinandersetzungen einzumischen. Die derzeitigen Konflikte müßten mit rechtsstaatlichen Mitteln aus der Welt geschafft werden. Gelingt dies allerdings nicht, steht einem neuen Putsch offenbar nichts im Wege.

Der aktuelle Ministerpräsident Samak Sundaravej und seine People's Power Party (PPP) stehen im Zentrum der Angriffe durch die Opposition von der nationalistischen People's Alliance for Democracy (PAD), an deren Spitze der Medienmogul Sondhi Limthongkul steht. Er war schon der Motor der Unruhen von 2006, die im September des Jahres zum Putsch und zur Absetzung des damaligen Regierungschefs Thaksin führten. Vorgeworfen wurden Thaksin und seiner Partei Thai Rak Thai (TRT), eben heute fast gleichbedeutend mit der PPP, Korruption und Machtmißbrauch. Thailands Aktienmarkt hat sich Aufgrund der Proteste mittlerweile den fünften Handelstag in Folge abgeschwächt. Sollte Thailands Militär wieder putschen, hat Washington bereits die Einstellung der jährlichen Militärhilfe in Höhe von 35 Millionen US-Dollar angekündigt.

Veröffentlicht: 4. Juni 2008

Link zum Bericht in der Berliner Umschau

Dienstag, 3. Juni 2008

Guenther Ruffert: Das Brautgeld

Das Brautgeld

Eine Sache, die jeder Farang, der beabsichtigt, mit einer Thai-Maid eine eheliche oder zumindest eheähnliche Verbindung einzugehen, erst mal verkraften muss, ist der Brauch, den zukünftigen Schwiegereltern ein Brautgeld zu zahlen. Wir sind genau das Gegenteil gewohnt, nämlich dass der Brautvater seiner Tochter eine Aussteuer mit in die Ehe gibt. In Indien, wo hohe Summen gezahlt werden, um die Töchter zu verheiraten, sollen früher sogar oft neugeborene Mädchen getötet worden sein, weil die Familie fürchtete, durch den Zwang, ihre Töchter teuer an den Mann zu bringen, ins Elend zu geraten. Nicht so in Thailand, hier bringt das Verheiraten der Tochter Geld in die Familie...
Zum DER FARANG und weiter lesen...

Nachtrag:Hier wird das Thema auch lang und breit diskutiert

dfsf

Donnerstag, 22. Mai 2008

Guenther Ruffert: Vor die Wand gefahren!

Günther Ruffert

Vor die Wand gefahren

Fast jeder, der 30 Jahre oder mehr in der Tretmühle des täglichen Berufs gestanden hat, wird mal davon träumen, auszusteigen und ein Faulenzerleben unter Palmen führen zu können. Wenn er nun - zwar noch nicht im Rentenalter, aber doch schon zehn oder fünf Jahre davor stehend - in Pattaya oder Phuket einen Schatz kennenlernt, der nur davon träumt, einen Farang zu finden, der ihm im Isaan ein Haus baut, in dem er nicht nur mit seinem Farang wohnen, sondern auch noch seine ganze Familie in der Nähe haben kann, dann wird er sich ernsthaft überlegen, wie er diesen Traum realisieren kann. Er bezieht zwar noch keine Rente, rechnet sich aber aus, dass er, wenn er alles, was er in Deutschland besitzt, vom Eigenheim über sein Auto bis hin zu einer evt. auch noch bestehenden Lebensversicherung zu Geld macht, in Thailand als Bahtmillionär ein schönes Leben führen kann...

Zum DER FARANG und weiter lesen...

Sonntag, 11. Mai 2008

Internet Thailand: TOT drosselt Bit Torrent Downloads! (TOT Torrent Throttling, Bandwidth / Traffic Shaping)

Was von mir schon lange vermutet, hat sich kürzlich bestätigt: Der thailändische Internet Provider TOT (Telephone Organization of Thailand) bremst Bit Torrent Downloads aus!

(Wie man dieses Problem umgehen kann, erfährt man am Schluss vom Beitrag)

Als ich zu Beginn meines Lebens hier in Thailand dank fehlendem ADSL / DSL Anschluss noch via Handy-Modem (GPRS/EDGE) ins Netz ging, währe mir nicht im Traum eingefallen, irgendwelche Software, Movies, Sound etc. aus dem Netz zu saugen. Als ich allerdings vor Monaten auf Satelliten-Zugang umstellte, hat sich meine Situation schlagartig verändert!

Von da an gehörte ich nun auch zu den "High-Speed Surfern", soweit man diese in Thailand überhaupt so bezeichnen kann, denn der Speed schwankt je nach Ort und Zeit manchmal dramatisch und in gewissen Teilen Thailands fällt er hin und wieder auch mal gänzlich aus, wenn es nicht gerade am Stromausfall liegt!

Wie in vielen anderen Bereichen, hinkt Thailand auch bei der Entwicklung des Internets noch hinten nach und die Provider legen ihre Prioritäten lieber auf das Einkassieren der relativ hohen Gebühren, anstatt an der Technik zu schrauben!

Nach vielen Schwierigkeiten, läuft meine Verbindung heute recht gut, wenn manchmal auch nur zur Hälfte, von dem was ich zahle! Als der Speed eines Tages wieder einmal unerträglich langsam war, griff ich einmal mehr zum Hörer, um meinen Internet Provider TOT anzurufen. Nachdem sich der Herr vom Customer Service lange um Antworten und Hilfe drückte, rutschte ihm plötzlich heraus, dass ich mich mit meinen Downloads während den Bürozeiten zurückhalten sollte! Uuups, wie war das nochmal? Woher weiss denn der liebe Herr um meine Downloads bescheid und wozu habe ich eine Flat-Rate mit 24h unlimitiertem Zugang, für welche ich monatlich teure 2200.-- Baht / Monat (+7% VAT) bezahle?

Jetzt ging mir ein Licht auf und ich begann sofort mit täglichen und stündlichen Internet Speed-Tests, abwechslungsweise mit ein- und ausgeschaltetem Torrent Download Client! Und siehe da: Nach einigen Tagen stand für mich fest: TOT drosselt Bit Torrent Downloads! (TOT Torrent Throttling, Bandwidth / Traffic Shaping). Ob dabei eine Bandweiten Management Software wie „Sandvine“ (wie beim Skandal um Comcast, USA 2007) zum Einsatz kommt, ist mir nicht bekannt. Meine Messungen haben aber klar ergeben, dass sich der Speed bei aktivierten Bit Torrent Downloads, innerhalb weniger als 1 Minute auf bis zu 20% der sonst üblichen Bandbreiten-Leistung reduziert! Ich gehe mal davon aus, dass TOT das "Throttling" auch bei ADSL / DSL Anschlüssen praktiziert!

Durch Googeln von „Comcast Torrent Blocking“ oder „Comcast Torrent Throttling“ findet man übrigens interessante Hinweise und Diskussionen zum damaligen Skandal. Dabei kann man auch nachlesen, dass Comcast die Drosselung nach kurzer Zeit wieder aufhob, nachdem dies über das Netz und in der weltweiten Presse bekannt wurde.

Googeln nach „TOT Torrent Blocking“ oder „TOT Torrent Throttling“ ergab bis zum heutigen Tag "noch" keine Resultate. Ob eine breitgestreute Information über das Netz, TOT dazu bewegen könnte, ihre Bremsen zu lösen, darf allerdings bezweifelt werden, da in Thailand vieles möglich und zugelassen wird, was in anderen Ländern undenkbar oder gar unmöglich wäre, was andererseits manchmal auch seine Vorteile hat. Vielleicht wird das Thema einmal von einer englischen Seite aufgegriffen und erfreut sich dann dadurch einer grösseren Verbreitung!

Tipp zur Umgehung des TOT Torrent Throttling, Bandwidth- / Traffic Shaping Problems

Wer TOT gerne ein Schnippchen schlägt, der benutzt für seine Torrent Downloads in Zukunft einfach einen Free Hosting Service wie z.B. www.furk.net (bei welchem ich übrigens leider keine Aktien besitze). Die Torrents werden dabei mit hohem Speed auf deren Server übertragen und können von dort aus als normale RAR-Datei (komprimierte Datei) herunter geladen werden. Da dies über den normalen HTTP (Hyper Text Transfer Protocol) Traffic läuft, sind TOT die Hände gebunden! Bei grösseren Downloads (Filme etc.), fallen bei Furk.net schon mal ein paar Euro Hosting-Gebühren an, die sich im Verhältnis zum höheren Speed und dem verfügbaren Speicher (>30 GB) aber moderat ausnehmen.
Zum Downloaden benutze ich den Free Download Manager. Dieser eignet sich sowohl für HTTP, FTP, wie auch BitTorrent Downloads:
www.freedownloadmanager.org


Natürlich gibt es
in Thailand auch legalere Wege, an deutschsprachige Filme zu kommen, worauf ich an dieser Stelle auch gerne hinweise. So kann man sich z.B. alternativ Filme auch ausleihen oder kaufen: www.moviewelt.com. Tommy betreibt zudem auch das deutschsprachige Radio SIAM: www.radio-siam.de (auch hier habe ich keine Aktien!)


Mittwoch, 30. April 2008

Thaifrauen: 70% haben keinen Orgasmus!

Eine neuerliche globale Sexualumfrage durch den Präservativ/Kondom-Hersteller Durex ergab unter anderem, dass 70 Prozent der thailändischen Frauen mit ihren Männern keinen Orgasmus bekommen. Andere erreichen den Orgasmus durch Masturbation oder Sex mit anderen Frauen, während 79 Prozent der thailändischen Männer mit ihren Frauen einen Höhepunkt erreichen.

Die Untersuchung erfolgte in 26 Ländern mit insgesamt 26‘000 Teilnehmern, die über ihre sexuelle Einstellung und ihr Verhalten befragt wurden. Laut der Umfrage erreichen 54 Prozent der thailändischen Paare keinen Orgasmus, während es 66% der Italiener, Spanier, Mexikaner und Südafrikaner fast jedes Mal schaffen. Von den Japanern erreichen 27 Prozent den Orgasmus, während es die chinesischen Paare nur auf 24% bringen.

Der thailändische Sexualforscher Dr. Pansak Sugkrakroek sagt, die meisten thailändischen Frauen könnten deshalb keinen Orgasmus erreichen, weil ihre Partner nicht wissen, wie sie ihre Frauen dazu bringen können. Er meinte, thailändische Männer denken beim Orgasmus vor allem an sich und sagte weiter, die Liebe sei eine Art Kunst, die man erlernen und beherrschen müsse, um seine Partnerin glücklich zu machen. Pansak sagt auch, dass einige Paare aus mangelnder Fähigkeit zur Erlangung des Orgasmus, ihre Beziehungen beenden.

Sich mehr Zeit zu nehmen, hat einen bedeutenden Einfluss auf die Qualität von Orgasmen. Jene Thais, die mit der Intensität ihrer Orgasmen völlig zufriedenen sind, verbringen durchschnittlich 3.9 Minuten mehr mit dem Vorspiel, als diejenigen, die mit ihrem Orgasmus nicht vollauf zufrieden sind.

Auch wenn Orgasmen nicht die letzte Weisheit bedeuten, so tragen sie in Beziehungen doch viel zum besseren Verhältnis bei, steigern das emotionale und gesamte Wohlbefinden und können helfen, Stress abzubauen. Idealerweise sollten Menschen versuchen, regelmässig Orgasmen zu haben, sagt Pansak Sugkrakroek. Frauen sollten diesen jedoch nicht vortäuschen, weil dies zu mangelndem Vertrauen seitens des Mannes führen kann, wenn dieser dahinter kommt, dass seine Frau nicht aufrichtig zu ihm ist.

Dr. Pansak Sugkrakroek empfiehlt allerdings Paaren, sich mehr darum zu bemühen, zu erfahren, wie Beziehungen verbessert werden können, anstatt sich jetzt einzig und allein auf den Orgasmus zu konzentrieren…

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Diesen Bericht habe ich auf der englischen Seite www.nationmultimedia.com (THE NATION) gefunden und zur allgemeinen Information ins Deutsche übersetzt.

Obiger Bericht bestätigt Erzählungen meiner Frau und ihrer Nachbarinnen, wonach sich Thai Männer im Bett recht egoistisch verhalten. Kann ich den Erzählungen glauben, fällt mir dabei unweigerlich der Begriff "Rammler" ein, wobei es sich hierbei vordergründig um Erfahrungen mit Provinz-Thais handelt. Grundsätzlich können Beschreibungen zwischen Stadt und Land Thais immer auseinander gehen. So spricht z.B. ein jüngerer Thai Neffe (der zum grossen Teil in der Schweiz aufwuchs) bei der Landbevölkerung von "Buurägrindä", was wohl ins Hochdeutsche übersetzt in etwa so viel wie "Bauerntrampel" heisst, was die Aussage von ihm als Thai ist und beschreibend, nicht abwertend sein soll.

Dass sich nun viele Perlen aus der thailändischen Damenwelt von Pattaya, Bangkok, Phuket & Co. einen Farang (weiss häutiger Ausländer) angeln, dürfte hingegen weniger mit den aus der Untersuchung hervorgehenden mangelnden Fähigkeiten der Sexualpraktiken ihrer Landsmänner, als viel mehr mit den "knackigen Po‘s" der Farang Männer zu tun haben, die vorwiegend durch die pralle Brieftasche gebildet werden.

Bemerkung am Rande:
Die Überschrift müsste für einen Deutschen Blog wie folgt heissen:
Deutsche Frauen: 77% haben keinen Orgasmus!
Dies hat die Studie nämlich ebenfalls ergeben.

Dienstag, 8. April 2008

Bangkok Post : Wie lese ich englische News automatisch auf Deutsch?

Man verwende entweder den Firefox- oder Internet Explorer-Browser und bestücke ihn mit der aktuellen Google Toolbar. Diejenige für den Internet Explorer findet man hier und die für den Firefox hier. Klicken Sie nun auf „Google Toolbar herunterladen“ und folgen Sie den Installationsanweisungen.

Nachdem alles eingerichtet und die Toolbar im Browser sichtbar ist, gehen sie auf folgende Seite: www.bangkokpost.com. Im grauen Kasten rechts (mit dem roten Balken „Breaking NEWS“) klicken Sie auf „more >>“. Danach öffnet sich ein neues Fenster mit der Überschrift „breaking news“. Klicken Sie auf den ersten Beitrag - Nr.1. Erneut öffnet sich ein Fenster mit den Beiträgen der letzten 2-3 Tage (chronologische Reihenfolge).

Öffnen Sie nun in der Google Toolbar das Menu „Übersetzen“ und klicken Sie auf „Seite ins Deutsche übersetzen“. Ist die Übersetzung erfolgt, sollte Beitrag Nr. 1. in Deutsch erscheinen und mit ihm auch gleich sämtliche anderen News, die Sie als Schlagzeilen in fetter Schrift im rechten grauen Kasten finden. Die Übersetzung ist zwar teilweise etwas "holperig", wer aber der englischen Sprache nicht überaus mächtig ist, oder Nachrichten lieber in seiner Muttersprache liest, wird es trotzdem schätzen. Bei unverständlicher Übersetzung kann zudem mit der Maus über den Text gefahren werden, um sich innerhalb der Sprechblase den englischen Originaltext anzeigen zu lassen.

Wenn Sie nun diese Seite als Favorit abspeichern, können Sie sie beim nächsten Mal direkt in der deutschen Übersetzung aufrufen. Dies sollte auch dann funktionieren, wenn Sie die Google Toolbar nicht installiert haben. Bereits gelesene Berichte werden dabei in verbleichter-, ungelesene in fetter Überschrift angezeigt. Kleiner Wermutstropfen: Als erstes wird immer die Meldung angezeigt, die Sie ursprünglich als Favorit gespeichert haben. In meinem Beispiel also diejenige von DSI, vom 8. April 2008...

Happy Reading!

Weitere aktuelle News in Deutsch finden Sie immer auch direkt unter: http://www.tip-thailand.org/forum.asp?FORUM_ID=23 http://www.thaipage.ch/Nachrichten/aktuell.php#1
oder unter "Thailand News" auf diesem Blog!

Montag, 31. März 2008

Ursachen für Ausbrüche der Vogelgrippe geklärt?!


Mensch, Ente und Reisfeld: Ein verhängnisvolles Dreieck
Forscher suchten nach Ursachen für Ausbrüche der Vogelgrippe in Thailand und Vietnam

Rom - Experten der UN-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO) suchten nach den Ursachen für die Vogelgrippe-Wellen in Südostasien in den Jahren 2004 und 2005 - und wurden fündig: Das Zusammenspiel von Enten, Menschen und Reisfeldern sei der Hauptfaktor für Ausbrüche der Vogelgrippe in Thailand und Vietnam. Mehr noch als Hühner seien Enten wahrscheinlich auch im benachbarten Kambodscha und in Laos für die Verbreitung des Virus H5N1 verantwortlich.

Der Zusammenhang
Mit Hilfe von Satelliten erstellte Aufnahmen zeigten, dass es einen engen Zusammenhang zwischen der Zahl der Enten, der Bevölkerungsdichte und der damit verbundenen Zahl der Reisanbauflächen gibt, teilte die FAO am Mittwoch in Rom mit. Enten ernähren sich von auf den Feldern übrig gebliebenen Reiskörnern und sind immer dort in hoher Zahl anzutreffen, wo gerade geerntet wurde.

Die Wissenschaftler stellten fest, dass in Zeiten einer hohen Konzentration von Enten auf den Feldern auch die Wahrscheinlichkeit einer Ausbreitung des Vogelgrippe-Virus größer ist. Die Reisfelder würden dann vorübergehend auch zum Lebensraum für zahlreiche andere Vogelarten und erhöhten das Ansteckungsrisiko der Enten.

Massnahmen haben Auswirkung
In Thailand seien 2005 strengere Regeln für die Haltung von Enten eingeführt worden. So habe die Regierung unter anderem finanzielle Hilfen für die Errichtung von Gehegen und Einzäunungen gegeben. Dies habe dazu beigetragen, dass es seit Ende 2005 nur noch sehr wenige H5N1-Herde in dem Land gegeben habe. "Wir wissen jetzt, wo und wann wir mit einem Aufflackern von H5N1 rechnen müssen, und das hilft uns, besser vorzubeugen und zu kontrollieren", sagte FAO-Experte Jan Slingenbergh. (Quelle: derStandard.at)

Donnerstag, 20. März 2008

Katoeys: Neue Kategorie in Thailands Armee!

In Thailand mussten Katoeys (Transsexuelle) bislang nicht zur Armee, weil man sie für "geisteskrank" hielt. Dieser Vermerk, der den Betroffenen im weiteren Leben oft Schwierigkeiten machte, soll nun wegfallen. Wie die neue Kategorie für Katoeys heissen soll, ist aber noch offen.

Thailands Streitkräfte wollen Katoeys künftig in einer eigenen geschlechtsneutralen Kategorie listen. Damit solle der bisherigen Praxis, Katoeys als "geisteskrank" zu brandmarken, ein Ende gemacht werden, sagte ein ranghoher Armeevertreter. Für Thailands Männer ab 21 Jahren gilt Wehrpflicht, Katoeys werden bislang aber mit dem Vermerk "geisteskrank" abgelehnt. Da bei Job-Bewerbungen oder Krediten bei thailändischen Männern auch die Armeezugehörigkeit abgefragt wird, hat die Notiz "geisteskrank" in den Unterlagen oft weitreichende Folgen.

Interessensverbände monierten,
Katoeys hätten unter dem diskriminierenden Vermerk lebenslang zu leiden. Armee Generalleutnant Somkiat Suthivaiyakij sagte, die Streitkräfte wollten den Vermerk "geisteskrank" für Katoeys sofort abschaffen. Nun werde noch ein passender Name für die neue Kategorie gesucht. Bis dahin würden Katoeys mit dem Hinweis vom Wehrdienst freigestellt, sie litten unter einer Krankheit, die sich nicht binnen 30 Tagen kurieren lasse. Damit sie für die Extra-Kategorie in Frage kommen, müssen transsexuelle Männer drei Jahre lang hintereinander nachweisen, dass sie tatsächlich versuchen, als Frau zu leben. Somkiat zufolge sind weniger als ein Prozent der Wehrpflichtigen betroffen.
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Katoey
(auch Ladyboy oder Ladyman genannt)

Katoey ist ein ursprünglich thailändischer Begriff für transsexuelle Männer, die sich oft komplett zur Frau umoperieren lassen. Der Begriff wird aber immer öfter auch über die Landesgrenzen hinaus zur Bezeichnung von Transsexuellen verwendet. In Thailand sieht man auffällig viele Katoeys. Sie sind häufig in der Barszene und Show-Business, aber auch in Einkaufszentren, Ladengeschäften etc. anzutreffen.

Eine ausführlichere Begriffserklärung ist unter Wikipedia zu finden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Katoey

Samstag, 8. März 2008

Farang & Thaifrau

Da der Autor das Bild (kein Fake) selber schoss, darf er es auch selber und frei benennen, ganz nach dem Motto: Thailand - ein freies Land... ;-)

Inspiriert von Thailands Touristenhochburgen mit ihren unterschiedlichen Kulturen, Farben und Formen und zum Beweis, dass der Autor durchaus auch humoristisch veranlagt ist, hat er sich für sein "Kunstwerk" für folgenden Namen entschieden:


"Farang & Thaifrau"


Der Name soll nicht werten und das Bild kann jede/r Betrachter/in für sich selbst interpretieren wie es ihm/ihr beliebt. Wem noch weitere ulkige Namen einfallen, darf diese gerne unter Kommentare posten. Mir persönlich gefällt meine Wahl - auch im Wissen, dass Hunde und Katzen mit Menschen wenig gemeinsam haben und für die beiden Turteltäubchen reale Namen wie
"IQ" & "Long" existieren...

Mittwoch, 27. Februar 2008

Wahlkommission bestätigt Samak als Premier! - Zu Recht?

"Premier Minister Samak ist absolut qualifiziert, unserem Land als Führer zu dienen", gab der Vorsitzende der Wahlkommission Somchai Jungpraser kürzlich zum Ausdruck. "Ich finde es eine völlige Geld- und Zeitverschwendung, die Ernennung in sein Amt in Frage zu stellen, wenn sich das Land bereits in der richtigen Richtung bewegt. Leute, die darauf bestehen, dass die Wahlkommission die Richtigkeit der Wahl untersucht, müssen ihre Köpfe untersuchen lassen. Sie wollen nur mehr Probleme schaffen...!"

Der neuen Verfassung 2007, Artikel 116 zufolge, dürfen Senatoren innerhalb zweier Jahre seit ihrer Wahl keine neuen politischen Ämter übernehmen. Samak wurde am 19. April 2006 zum Senator gewählt und kurz darauf seines Amtes wieder enthoben, als der Rat für die Demokratische Reform (CDR) am 19. September 2006 einen Staatsstreich inszenierte, der den Premierminister Thaksin Shinawatra absetzte und den Senat auflöste. Beobachter behaupten, dass Artikel 296 eine Klausel enthalte, die vor dem Coup gewählte Senatoren von dieser Regel ausschliesse…

Die momentan los getretenen Diskussionen zur Wahl Samaks, zeigen wieder einmal in aller Deutlichkeit, wie uneinig man sich in Bezug auf Recht und Ordnung schon auf oberster Ebene dieses Landes ist! Wie sollen da erst Beamte in Departements, der Immigration etc. immer eindeutig und richtig entscheiden können...?


Sonntag, 24. Februar 2008

Kein Alkohol mehr nach Mitternacht!

Was sich hier im ersten Moment anhört wie ein neues thailändisches Gesetz, trägt sich in Tat und Wahrheit in der Schweiz zu, genauer gesagt in Chur - im Kanton Graubünden! Hier geht es zum Bericht von 20Minuten.ch...

Ob dann wohl irgendwann noch Gesetze folgen, die den Alkoholkonsum während Wahlen und Geburtstagen von Bundesräten verbieten? Wenn sich schweizerische Gesetze an thailändische Vorbilder halten, dürfte dieser Schritt nicht mehr weit sein...

Freitag, 15. Februar 2008

Immigration: Adress-Bestätigung alle 90 Tage!

Inhaber von NON IMMIGRANT Jahres-VISA, müssen alle 90 Tage Ihre aktuelle und gültige Adresse an das nächste Immigration Office melden. Dazu braucht es das Formular: "Form for Alien to notify of Staying longer than 90 days (TM. 47). In der Bangkoker Immigration beispielsweise, bezieht man bei der Information am Eingang zuerst eine Kunden-Warte-Nummer (wie in meinem Beitrag:
O NON IMMIGRANT RETIREMENT & O NON IMMIGRANT MARRIAGE Jahres-Visa...

bereits beschrieben). Nach Aufruf, resp. Anzeige der gezogenen Nummer, muss das unterzeichnete Formular zusammen mit dem Pass der Beamtin oder dem Beamten am Counter No. 3 ausgehändigt werden, worauf man eine "Approval Card" mit einer neuerlichen Nummer, die nach Fertigstellung des Passes (inkl. beigeheftetem "RECEIPT OF NOTIFICATION") beim Counter "Collect Passport" (zwischen Counter 2 und 3) entweder durch Leuchtschrift angezeigt, oder persönlich ausgerufen wird.

Wichtig:
Wer als logisch denkender Mensch schon einmal davon ausgehen könnte, dass bei der Neuerteilung eines Visum die Adresse
gleich automatisch mit aktualisiert wird, der irrt! Die Adresse muss zwingend separat gemeldet werden! Wer die Frist von 90 Tagen verpasst, muss je nach Übertretung und Tage mit einer Geldstrafe von bis zu 5000 Baht rechnen. In Englisch heisst das dann: Any alien, who fails to notify, shall be punished with fine not exceeding 5'000 Baht...

Diskussionen mit unterschiedlichen Meinungen zum Thema
werden/wurden übrigens auch auf dem TIP-Thailand Forum geführt:
www.tip-thailand.org/topic.asp?TOPIC_ID=9085

Montag, 11. Februar 2008

Phishing attack: Aktenzeichen XY gelöst!!

Vor 2 Tagen machte sich die Kaspersky Internet Security Suite beim Ansurfen aller unter Google betriebenen ".....blogspot.com" Blogs mit folgender Meldung bemerkbar:

Phishing attack: This web page is used for stealing credit card numbers, PIN-codes, passwords and other personal data.

Das Problem mit der "Falschmeldung" (im Fachjargon: "false positiv)
wurde mit heutigem Update der Kaspersky Anti-Virus Datenbank behoben! ;-)


Freitag, 8. Februar 2008

Ärger in Thailand? - Teil 2

Genau heute vor einem Monat, habe ich einen Beitrag mit dem Titel: "Ärger in Thailand?" verfasst, der nicht nur mit freundlichen Kommentaren goutiert wurde, was mich schlussendlich dazu bewogen hat, den Bericht rhetorisch zu überarbeiten. Die Aussage blieb allerdings die Gleiche!

Mit Ausgabe 03 / Februar 2008, beginnt nun DER FARANG mit einer neuen regelmässigen Kolumne mit dem Titel: Wenn der Urlaub zum Horror wird – Liz Luxen’s "Erste Hilfe".
Das Interessante dabei: Unter den ersten 2 Fällen befindet sich exakt eines meiner Beispiele, das ich in meinem Beitrag vom 8. Januar erwähnte! Die Überschrift beginnt dann auch mit:

Jetski-Vermieter kassiert Deutschen ab...

>> Also doch nicht nur haltlose Beispiele des Autors?! <<
"kassiert" könnte zudem etwas ungeschminkter
bedenkenlos auch mit "zockt" übersetzt werden... ;-)

Lesen Sie selbst! Hier geht es zur Kolumne:
http://der-farang.com/?article=2008/03/lizluxen

Und hier ein paar Beispiele von Liz Luxen:
www.liz-luxen.com/german/liz-on-presse.html

Freitag, 1. Februar 2008

Schein-Demokratien untergraben Menschenrechte!

Hier zur Abwechslung und aus aktuellem Anlass zu den vergangenen Wahlen und der Bestätigung von Samak in seinem Amt, ein Statement der HRW (Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch) zum Thema Demokratie und Menschenrechte auf dieser Welt.

New York - Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW) hat etablierten Demokratien vorgeworfen, aus politischem Kalkül auch unfaire Wahlen zu akzeptieren. Sie würden damit die Menschenrechte auf der ganzen Welt untergraben. (bert/sda)

«Offensichtlich akzeptieren Washington und die europäischen Regierungen auch die fragwürdigsten Wahlen, solange es sich beim 'Wahlsieger' um einen strategischen oder wirtschaftlichen Partner handelt», sagte HRW-Geschäftsführer Kenneth Roth anlässlich der Präsentation des HRW-Jahresberichts 2008.

Länder wie Kenia und Pakistan bezeichneten sich als demokratisch, garantierten jedoch nicht die zivilen und politischen Rechte wie freie Meinungsäusserung, Vereins- und Versammlungsfreiheit sowie freie Wahlen, heisst es im Bericht. Die EU und die USA liessen zu, dass Autokraten sich als Demokraten ausgeben würden.

Falsche Interessen

Als Beispiele für unfreie und unfaire Wahlen unter dem Deckmantel angeblicher Demokratie im vergangenen Jahr nennt HRW unter anderem Russland, Thailand, Nigeria und Jordanien.

Nach Ansicht von HRW schritten etablierte Demokratien oft nicht ein, «weil sie fürchten, dadurch den Zugang zu Ressourcen oder wirtschaftliche Vorteile zu verlieren».

In ihrem Bericht prangert HRW Verstösse gegen die Menschenrechte in 75 Ländern an - so in zahlreichen afrikanischen, lateinamerikanischen, asiatischen Ländern und in Nahost. Aber auch Frankreich, Grossbritannien und die USA werden kritisiert: Dort habe der «Krieg gegen den Terror» Menschenrechtsverletzungen mit sich gebracht. (www.news.ch)

Dienstag, 22. Januar 2008

Zitat des Tages

Da mir das Zitat des heutigen Tages ganz besonders gut gefallen hat, möchte ich dieses gerne hervor heben:

„Kein Mensch muss müssen.”
(Das heutige Zitat des Tages stammt von Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781), dt. Dichter d. Aufklärung, der am 22.01.1729, also heute genau vor 279 Jahren geboren wurde.)

So ist es doch in der Tat auch heute noch und so z.B. auch bei Fragen wie:

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"Wo will ich leben?"
"Mit welchen Menschen will ich meinen Weg teilen?"
"Was muss ich mir in meinem Leben alles gefallen lassen?"
"Müssen alle Menschen die gleichen Erfahrungen gemacht haben?"
"Muss ich mich jedem selbst ernannten Richter von Gesetzt und Ordnung unterwerfen?"
"Welches Buch, Zeitung, Website, Blog oder Forum muss ich lesen?"
"Muss sich der Mensch von anderen bestimmen lassen?"
"Müssen Menschen immer die gleiche Meinung haben?"
"Muss man auf alle und jeden Menschen eingehen?"
"Müssen Menschen vollkommen sein?"

- - - - -

„Kein Mensch muss müssen.”

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Freitag, 18. Januar 2008

Neue Anforderungen für Marriage Visa?

Kürzlich habe ich auf www.2bangkok.com folgenden englischen Beitrag gefunden:

Neue Anforderungen für Marriage Visa / 10. Januar 2008

Don hat gemeldet: Wir wiederholten heute unsere jährliche Visite bei der Immigration, um unser Jahresvisa zu erneuern. Es werden neue Anforderungen gestellt:
Wir müssen vier (4) Fotos unseres Wohnsitzes präsentieren und ich muss zusammen mit meiner Frau auf allen Fotos zu sehen sein. Eines der Fotos soll uns ausserhalb unseres Wohnsitzes und dem Gebäude im Hintergrund zeigen. Auf den anderen Bildern müssen wir in verschiedenen Räumen innerhalb unseres Wohnsitzes zu sehen sein. Anforderungen an das Format wurden nicht gestellt. Bei den vorliegenden Beispielen handelte es sich allerdings um eher grossformatige Aufnahmen. Heute ist Donnerstag - also noch vier Tage bis Montag, um die gewünschten Fotos zu besorgen, ansonsten läuft der Verlängerungsantrag aus. Wir beobachteten verschiedene Paare, die sich zusammen mit den Beamten Fotos anschauten, bis uns dann erklärt wurde, worum es dabei geht. Seien Sie also gewappnet und bereiten Sie sich auch darauf vor, für die Amtsperson eine Skizze Ihres Wohnsitzes anfertigen zu können, denn das wird als nächstes verlangt...

Diese Angaben sind ohne Gewähr und Anforderungen dieser Art womöglich von der Region und Amtsperson abhängig. Ich selbst habe allerdings vor ein paar Monaten schon ähnliche Beobachtungen gemacht...

Dienstag, 8. Januar 2008

Ärger in Thailand?


Man kann als Tourist oder hier kurz- oder längerfristig lebender Farang je nach Erfahrung und Ansicht die Meinung vertreten, Thailand sei ein Land, das Farangs gegenüber in sämtlichen Punkten freundlich, fair, aufrichtig, gewissenhaft und rechtschaffen gesinnt ist. Andere Stimmen berichten allerdings von überzogenen Eintrittspreisen für Farangs in Nationalparks *, Abzockereien durch Taxifahrer, Tuk-Tuk Lenker und Jet-Ski Verleihern, wuchernden Seafood Preisen, willkürlichen Beamten, etc.!

Was, wem zweiteres widerfährt? Vielleicht laut schimpfen? Die Faust im Sack oder böse Mine zum schlechten Spiel machen? Dampf auf einem der Thai Internet Foren ablassen, oder vielleicht einfach alles hinnehmen und lächeln? Umso besser, wenn man das kann! Ansonsten gibt es aber noch andere Wege, wie man im nachfolgenden Teil erfährt.

Zumal wir Europäer unterschiedlich aufgewachsen und erzogen wurden, haben wir ein differenzierteres Verständnis für Logik, Ordentlichkeit, Sauberkeit und Gerechtigkeit entwickelt. Somit kann es dem Farang also schon einmal passieren, dass er bestimmte Situationen, Gegebenheiten, Richtlinien und Gesetzte dieses Landes nicht so richtig versteht oder interpretieren kann, oder sogar als "unzulänglich" empfindet. Auch der Autor dieses Blogs ist nicht vollkommen gegen solche Empfindungen gefeit! Nichts desto trotz, gibt es aber noch andere Möglichkeiten, als sich über Tatbestände zu entrüsten und vor allem effektivere Wege, seiner Verdrossenheit Luft zu verschaffen - und damit sogar etwas zu bewegen! Warum also seine Meinung, Frust, Entdeckung etc. nicht einmal direkt an die zuständige Behörde weiterleiten, die womöglich im Stande ist, etwas dagegen zu tun, zu verändern, oder zu verbessern? Vor allem besteht auf diesem Weg noch die Hoffnung und Chance, von Thais gehört zu werden, denn diese lesen wohl kaum deutschsprachige Zeitungen, Internet Foren oder sonstige Medien und wissen deshalb auch gar nicht, wo Farangs, resp. Tourists Schuh am meisten drückt! (Touristen sollen laut Statistik übrigens ca. 7% des Bruttosozialprodukts ausmachen). Beamte und Politiker werden auch nichts unternehmen, solange sich niemand bei der zuständigen Behörde zu Wort meldet. Dafür werden sie sich aber vielleicht in falscher Sicherheit wiegen und sich denken:
Keine Beschwerden, keine Probleme!


Nun, auf Koh Chang war ich dann doch einmal erbosst, für einen Wasserfall-Besuch die 20x höheren Eintritts-Gebühren (400 Baht) gegenüber den der thailändischen Bevölkerung (20 Baht) entrichten zu müssen. Dabei ging es mir aber nicht um den Preis, sondern schlichtweg um die "Verhältnismässigkeit"! In diesem Fall habe ich dann dankend auf eine Besichtigung verzichtet und anstatt den Adrenalin-Pegel zu heben, mich in sachlicher und schriftlicher Form an die dafür zuständige Thai-Behörde gewandt.
Da ich gerade zuvor einen Zeitungsartikel las, in dem über abzockerische Seafood Preise in Pattaya berichtet wurde, wo sich erboste Touristen an den dafür zuständigen Mr. Songklod Ubolsing, Deputy Director General vom Department of Internal Trade (DIT), Ministry of Commerce gewandt hatten, habe ich dessen Name und Kontaktadresse über das Internet gesucht und auf folgender Seite gefunden:
www.aplmf.org/jl/html/members_only/contacts/contact1.html

Nun kann man sich natürlich fragen, was und ob solche Übungen überhaupt etwas bringen und man sich diese Mühe überhaupt machen will? Die Frage ist sicher berechtigt und muss jeder für sich selber beantworten. In meinem Beispiel erhielt ich von Mr. Ubolsing jedenfalls keine persönliche Stellungnahme, mit wessen ich aber auch gar nicht gerechnet habe. Immerhin wurden aber kürzlich die Eintrittspreise für Nationalparks geändert, resp. neu bewertet, wenn auch kaum auf Grund meines einzelnen Schreibens, aber...

„Steter Tropfen höhlt den Stein!"

Deshalb für alle die es interessiert, nachfolgend ein Link mit allen Ministries und Departments, wo man sich bei Bedarf hinwenden kann:

www.ithailand.com/government/ministries/index.htm

Tipp:
Beschwerde-Schreiber verschaffen sich mit ein paar positiven Ergänzungen zu Thailand womöglich ein wohlwollenderes Gehör.

Hinweis:
Dieser Beitrag wurde nachträglich rhetorisch überarbeitet.
Zuvor veröffentlichte Kommentare, die hinsichtlich Relevanz nur
geringfügig abweichen, wurden (bis auf ein paar Ausnahmen) belassen und können auf Wunsch entfernt und/oder neu gepostet werden.

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und "last but not least" ein Nachtrag vom 5. März 2008, mit dem Link zu einem Beitrag des "Der Farang" mit der Überschrift:

Eintrittspreise in Nationalparks auf Druck gesenkt!

http://der-farang.com/?article=2008/05/eintrittspreise
.

Mittwoch, 2. Januar 2008

Ganz Thailand trauert! - Prinzessin Galyani verstorben.


Ihre Königliche Hoheit, Prinzessin Galyani Vadhana verstarb am 2. Januar 3.00 Uhr morgens im Sirirat Hospital.

HRH Galyani wurde am 6. Mai 1923 in London geboren, sie war das älteste Kind von HRH Prinz von Songkla und Sri Nagarindra. Somit war sie auch die ältere Schwester von König Ananda Mahidol (Rama VIII) und König Bhumibol Adulyadej (Rama IX). HRH Galyani erwarb den Titel „Ihre Königliche Hoheit“, nachdem ihr Bruder Ananda den Thron bestieg. Als sie 1944 einen Oberst heiratete, verlor sie den verliehenen Titel und erhielt ihn nach ihrer Scheidung im Jahre 1950 wieder zurück. Sie heiratete 1969 erneut. Diesmal einen Prinzen. Aus ihrer ersten Ehe ging eine Tochter hervor.

Die Regierung hat alle Thais aufgefordert, ihre Fahnen auf Halbmast zu setzen und für die nächsten 15 Tage vorwiegend schwarze und weisse Kleidung zu tragen. Bunte und farbige Kleidung und die vielen gelben und pinkigen T-Shirts mit den königlichen Farben werden also voraussichtlich der Trauerkleidung für die nächste Zeit dem Strassenbild Thailands etwas weichen müssen.

Ich bedauere, dass Thailand und somit seine Bevölkerung, eine für sie solch bedeutende Figur verloren hat. Es bleibt ihnen zu wünschen, dass ihnen ihr tief verehrter König Bhumibol Adulyadej noch lange erhalten bleibt.

Sonntag, 23. Dezember 2007

Thailand: Thaksin-Anhänger erklären sich zu Siegern!

Bangkok - Die Partei der Anhänger des vor einem Jahr gestürzten thailändischen Regierungschefs Thaksin Shinawatra hat sich zum Sieger der Parlamentswahl erklärt. Das amtliche Endergebnis der Wahl soll am Montag veröffentlicht werden.

Samak Sundaravej erklärte sich zum Sieger der Parlamentswahl und zum neuen Ministerpräsidenten in Thailand.

«Ich werde mit Sicherheit der neue Ministerpräsident sein», sagte der Vorsitzende der People's Power Party (PPP), Samak Sundaravej, vor Journalisten in Bangkok.

Seine Partei habe bis zu 230 von insgesamt 480 Parlamentssitzen gewonnen und werde daher die Regierung bilden. Er lud andere Parteien ein, sich der Regierung anzuschliessen.

Nach einem Bericht des thailändischen Fernsehens lag die PPP nach Auszählung von 95 Prozent der Stimmen bei 222 Sitzen. Die älteste politische Gruppierung des Landes, die Demokratische Partei, kam demnach mit 156 Sitzen auf Rang zwei. Die restlichen Sitze fielen an insgesamt fünf kleine Parteien.


°°° SELBER GEHÖRT °°° SELBER GESEHEN °°° SELBER ÜBERLEGT °°°

ThaiLive Kommentar zum Thema:
Thailand, Politik, Wahlen, Samak Sundaravej...

Korruption und Stimmenkauf sei Dank und Khun Thaksin wirds freuen!
Bangkok hätte anders entschieden...!

Samstag, 1. Dezember 2007

Erwerb - Pacht - Miete von: Haus - Condo - Land - Geschäft in Thailand

Schon länger plante ich, hier einen eigenen hilfreichen Beitrag zu diesem Thema zu verfassen, was sich dank dem neuerlichen Thai-Ticker (www.thai-ticker.com) und seinem interessanten Hinweis auf den nachfolgenden Link zu diesem Thema, vorerst einmal erübrigt.
(Angaben aus 2. Hand, wie immer ohne Gewähr!)

www.love-thailand.de/Thailand_info/Grunderwerb_in_Thailand/grunderwerb_in_thailand.html


Seien Sie sich aber stets bewusst, dass Gesetze und deren Anwendung in Thailand in der Realität sehr unterschiedlich gehandhabt und im Zweifelsfall in aller Regel immer zu Gunsten der Thais ausgelegt werden. Entscheide stehen auch sehr oft in Abhängigkeit vom diensthabenden Beamten, der Region, der Willkür und der Höhe des "Tea-Moneys"...!


Donnerstag, 22. November 2007

Haben Sie noch Wünsche...? ;-)

Es ist ja nicht so, dass mir die Ideen ausgehen, aber vielleicht hat ja jemand einen ganz besonderen Wunsch, Vorschlag, oder Anregung zu diesem Blog?
Gibt es ein Thema, das Sie speziell interessiert, oder haben Sie Vorschläge und Anregungen für Änderungen und/oderErgänzungen?
Ja?
Dann nutzen Sie doch einfach die
"Kommentare" - Möglichkeit am Schluss dieses Abschnitts!
Deal? - OK, dann nichts wie los!

Viel Spass
Markus Zimmermann

(PS: Bitte nur ernst gemeinte und konstruktive Vorschläge anbringen, danke!)